09. Oktober 2021, 06:00 Uhr

Hessenliga

FSV Fernwald und SC Waldgirmes: »Befreit aufspielen« und »entspannt angehen«

Die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten FSV Fernwald und SC Waldgirmes verspüren bei ihren bevorstehenden Heimspielen am Samstag gegen Fulda-Lehnerz und Dietkirchen keinen Druck.
09. Oktober 2021, 06:00 Uhr
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Von Peter Froese
Pässe anbringen: Lucas Burger und der FSV Fernwald empfangen heute um 15 Uhr Spitzenreiter SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. FRO (Foto: SCHUESSLER_M)

In der Gruppe A der zweigeteilten Fußball-Hessenliga hat der FSV Fernwald heute Nachmittag den Tabellenführer SG Barockstadt Fulda-Lehnerz zu Gast. Der SC Waldgirmes genießt gegen die TuS Dietkirchen in der Gruppe B ebenfalls Heimrecht.

FSV Fernwald - SG Barockstadt Fulda-Lehnerz (heute, 15 Uhr): Auch wenn die beiden heutigen Kontrahenten in der Tabelle sieben Plätze und 17 Punkte trennen, haben der FSV und die SG eines gemeinsam - sie haben beide erst eine Saisonniederlage, jeweils gegen den Regionalliga-Absteiger TSV Eintracht Stadtallendorf, quittieren müssen.

Während die Elf von Gästetrainer Sedat Gören ihre übrigen neun Partien aber allesamt gewonnen hat, gelten die Fernwälder mit sieben Punkteteilungen mittlerweile als »Remiskönige« der Hessenliga. Die Elf von Trainer Daniyel Bulut hat kam zuletzt zu drei Unentschieden gegen Flieden, Hanau und Alzenau.

»Die Jungs haben sich damit selbst um den Lohn ihrer Arbeit beraubt. Dennoch bin ich mit unserem Spiel über weite Strecken zufrieden. Wir müssen nur bei der Entschlossenheit, den eigenen Strafraum zu verteidigen und bei der Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor jeweils fünf Prozent drauflegen«, sagt Trainer Bulut. »Gegen die SG haben wir nichts zu verlieren und können völlig befreit aufspielen. Meine Spieler sollen leidenschaftlich sein und Spaß am Spiel haben.«.

Die aktuelle Tabellensituation sieht der FSV-Trainer noch ganz entspannt. »Alles ist eng zusammen. Wir wollen dranbleiben und uns bis zum Schluss die Chance, unter die ersten Fünf zu kommen, offenhalten. Wir dürfen nicht auf die Tabelle schauen, sondern müssen in jedem Spiel Gas geben.«

Dennoch hat der 40-Jährige Respekt vor der Leistung der Osthessen. »Die SG darf aufgrund ihrer Leistungen in den letzten beiden Spielzeiten den Anspruch auf die Regionalliga haben. Tabellenführer in der Hessenliga wird man mit einer hohen individuellen Qualität und wenn man mit einer Robustheit sowie einer körperlichen und physischen Stärke ausgestattet ist. Die SG hat Spieler im besten Fußballeralter wie zum Beispiel Moritz Reinhard aus Offenbach und Marius Grösch aus Jena aus der Regionalliga geholt«, sagt Bulut.

Personelles: Ceyhun Dinler fällt aufgrund einer Erkältung aus. Zudem stehen Agon Dervishi, Pierre Kleinheider und Fabian Grutza (alle langzeitverletzt) nicht zur Verfügung. Nicolas Strack, Yannis Grönke und Malte Simon kehren in den Kader zurück. Bei den Gästen stehen mit Dominik Rummel, der mit elf Treffern die Torschützenliste der Gruppe A anführt, Leon Pomnitz, Johannes Hofmann, Marius Löbig, Marcel Trägler, Jan Vogel und Leon Wittke viele Spieler auf der Ausfallliste.

SC Waldgirmes - TuS Dietkirchen (heute, 16 Uhr): Mit dem 3:1-Erfolg in Griesheim beendete die Elf von Trainer Mario Schappert eine Miniserie von drei Spielen ohne Sieg. Der Lohn des SC ist die Rückkehr auf den dritten Tabellenplatz der Gruppe B. »Das Klassement ist noch etwas schief, da einige Mannschaften hinter uns ein bzw. zwei Spiele weniger absolviert haben. Dennoch liest sich der dritte Platz sehr gut und passt auch zu dem, was meine Mannschaft in dieser Saison bislang abgeliefert hat«, lobt Trainer Mario Schappert. Nach dem Sieg in Griesheim, in dem Felix Erben der Matchwinner war, ist der SC-Trainer froh, dass der Druck vor der schweren Partie gegen den TuS erstmal raus ist. »Der TuS ist immer sehr unangenehm zu bespielen, sodass es gut ist, das Spiel etwas entspannter angehen zu können. Wir müssen mit breiter Brust auftreten und dürfen die starke TuS-Offensive nicht zur Entfaltung kommen lassen«, fordert Schappert.

Personelles: Mert Ciraci (Muskelfaserriss), Luis Böttcher (Abifahrt) und Felix Erben (beruflich auf einer Messe) fehlen. Louis Stephan, Lukas Fries und Max Schneider stehen wieder zur Verfügung.



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