24. Juni 2021, 18:32 Uhr

Gießen 46ers

Florian Koch wird ein 46ers

Basketball-Bundesligist Gießen 46ers vermeldet mit Florian Koch vom Ligarivalen s.oliver Würzburg den nächsten Neuzugang für die Saison 2021/22.
24. Juni 2021, 18:32 Uhr
Florian Koch wirft künftig für die Gießen 46ers auf den Korb. FOTO: IMAGO

Gießen 46ers


Der Kader von Basketball-Bundesligist Gießener 46ers für die kommende Erstliga-Spielzeit nimmt weiter Konturen an: Florian Koch wird in der kommenden Saison für den heimischen Basketball-Bundesligisten spielen. Der Small Forward kommt vom Liga-Konkurrenten s.Oliver Würzburg und erhält bei den Mittelhessen einen Vertrag für eine Spielzeit. Der 29-Jährige spielte bisher 269 Mal im deutschen Oberhaus und sammelte dabei sogar internationale Erfahrung mit den MHP Riesen Ludwigsburg in der Champions League sowie mit Würzburg im Europe Cup.

»Flo ist auf den Forward-Positionen variabel einsetzbar#. Est ein guter Schütze, ein harter Arbeiter und zeichnet sich durch seine positive Körpersprache und Charakter aus. Er wird eine zentrale Rolle in unserem Team einnehmen«, sagt Gießens Sportdirektor Sebastian Schmidt über den Neuzugang.

Der gebürtige Bonner erhält die Nummer 21 und ist der sechste Akteur im neuformierten Aufgebot von Cheftrainer Pete Strobl für die anstehende Spielzeit 2021/22. Koch zu seinem Wechsel: »Ich freue mich darauf, die kommende Saison das Gießener Trikot zu tragen. Zudem bin ich sehr gespannt, die Organisation und die Fans in Gießen kennenzulernen. Jetzt müssen wir nur noch Daumen drücken, dass die BBL-Hallen wieder gefüllt werden dürfen!«

Der 29-Jährige absolvierte eine solide BBL-Spielzeit 2020/21 bei s.Oliver Würzburg und war ein Mitgarant für den vorzeitigen Klassenerhalt bei den verletzungsgebeutelten Unterfranken. Mit 7.7 Punkten und 3.3 Rebounds legte er in 32 Begegnungen - darunter acht Spiele als Starter - eine konstante Performance auf das Parkett.

Die intensive Spielweise, die der Rheinländer an den Tag legt, zahlte sich auch an der Freiwurflinie aus, wo er 90 Prozent seiner Würfe versenkte. Koch zeigte seine Beständigkeit und seinen Kampfeswille mit acht bzw. 13 Punkten sowie sechs und drei Rebounds auch in den siegreichen Partien gegen die Mittelhessen.

Ein Jahr zuvor war die Gießener 1,97 m große und 86 kg leichte Neuverpflichtung 19-mal mit den Würzburgern im FIBA Europe Cup unterwegs gewesen und hatte das Finale gegen den späteren Sieger aus Italien, Dinamo Basket Sassari, erreicht. Gemeinsam mit den Ex-Gießenern Cameron Wells oder Skyler Bowlin stand Koch rund 18 Minuten pro Begegnung auf dem Court.

Doch nicht nur unter dem ehemaligen Gießener Trainer-Duo Denis Wucherer/Steven Key war der Small Forward aktiv. Unter seine Fittische nahm ihn unter anderem auch Headcoach John Patrick von den MHP Riesen Ludwigsburg, wo er in einer Spielzeit 30 Ligabegegnungen absolvierte und 15-mal in der Champions League seinen Mann stand.

Die meisten seiner insgesamt 269 BBL-Begegnungen fanden jedoch im Magenta-Trikot seiner Heimat statt. Bei den Telekom Baskets Bonn reifte er vom Nachwuchsspieler zum Erstliga-Profi und schraubte seine Einsatzzeit kontinuierlich nach oben. Während diesen sechs Spielzeiten, wo er zwischenzeitlich auch parallel im Farmteam Dragons Rhöndorf agierte, gelang ihm der Sprung zur deutschen A 2-Nationalmannschaft, mit der er an der Sommer-Universiade 2013 teilnahm.

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