14. September 2021, 06:00 Uhr

FC Gießen

FC Gießen vor VfR Aalen: »Punkten und durchschnaufen«

Mit der gleichen Bereitschaft wie beim ersten Heimsieg will der FC Gießen beim VFR Aalen zu Stabilität in der Fußball-Regionalliga Südwest finden - und geht dann in die zweiwöchige Spielpause.
14. September 2021, 06:00 Uhr
Den Schwung vom ersten Heimsieg der Saison mitnehmen: Giuseppe Burgio und der FC Gießen wollen heute in Aalen zu sportlicher Stabilität finden. FOTO: FRIEDRICH (Foto: NORDMANN_S)

Punkten und dann durchschnaufen« - mit dieser Devise will der FC Gießen vor der fast zweiwöchigen Spielpause heute (19 Uhr) beim VfR Aalen den Schwung vom ersten Heimsieg der Saison mitnehmen.

»Der Sieg gegen Balingen tat sehr, sehr gut«, weiß FC-Trainer Daniyel Cimen, »vor allem gepaart mit der Leistung in der zweiten Hälfte. Wir haben uns«, sagt Cimen, »belohnt. Schon oft haben wir großen Aufwand betrieben in dieser Saison, um am Ende mit leeren Händen dazustehen. Das war nun anders. Ich hoffe, dass bei dem einen oder anderen der Knoten geplatzt ist.«

Mit einem Erfolgserlebnis beim aktuell Tabellenletzten könnte Gießen erstmals in dieser Saison nachhaltige sportliche Stabilität in der Fußball-Regionalliga Südwest erlangen. Da der FC am Wochenende spielfrei ist, steigt die nächste Partie dann erst am 25. September (14 Uhr, Waldstadion) im Lokalderby gegen den TSV Steinbach Haiger.

»In dieser spielfreien Zeit können Diejenigen, die körperlich noch etwas Nachholbedarf haben, heranrücken«, hofft der Trainer. Damit ist auch der 26-jährige Neuzugang Marian Sarr gemeint, der beim Heimspiel am Samstag erstmals für rund eine Viertelstunde im Gießener Jersey auflief.

Der FC tritt heute im Ostalbkreis mit dem voraussichtlich gleichen Kader an - Torhüter Frederic Löhe pausiert aufgrund der Erkältung weiterhin, ein leichtes Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Nejmeddin Daghfous (Erkältung) und Nikola Trkulja (Zahnschmerzen).

Bauchschmerzen dürften die Verantwortlichen vom VfR Aalen, von 2012 bis 2015 Zweitligist, von 2015 bis 2019 Drittligist, angesichts des dürftigen Saisonstarts haben. Ein Sieg und vier Niederlagen stehen bisher zu Buche.

»Das überrascht mich angesichts ihres Kaders ein bisschen«, sagt Daniyel Cimen. »Sie haben eine gute Mischung aus gestandenen Jungs und Spielern mit Entwicklungspotenzial. Mit Alessandro Abruscia (mit vier Treffern bester Torschütze, Anm. d. Red.) und Sascha Korb haben sie zwei gefährliche Freistoßschützen.« Ein Aalener Manko bisher: Im Schnitt kassierte der VfR pro Partie 2,2 Gegentore.

Da Aalen aktuell Schlusslicht ist, rechnet Cimen damit, »dass uns viel Bereitschaft, Körpersprache und Aggressivität entgegenkommen wird.« Jene Bereitschaft, mit der der FC zuletzt die Trendwende herbeiführte.

Angesprochen auf die Frage, ob der Grund für die Aufholjagd darin lag, dass die Handbremse gelöst wurde, antwortete Cimen: »Viel offensiver haben wir gar nicht gespielt, lediglich von Fünfer- auf Viererkette umgestellt. Ich glaube, dass der Kopf im Fußball mitentscheidend ist. Wir hatten nach der Pause eine gute Einstellung, wenn du ein Spiel dann in wenigen Minuten drehst, gibt das Selbstvertrauen. Wichtig ist, dass die Jungs sehen, was in ihnen steckt und wir diese Bereitschaft immer an den Tag legen.«

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