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FC Gießen: Trainer Daniyel Cimen ist zufrieden

Der FC Gießen hat am Samstag sein insgesamt 14. Unentschieden in der Fußball-RegionalligaSüdwest erreicht. Beim VfB Stuttgart II erringt die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen ein 1:1.
25. Mai 2021, 07:00 Uhr
Michael Schüssler
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Gießens Trainer Daniyel Cimen ist mit dem Auftritt seiner Elf in Stuttgart zufrieden. FOTO: IMAGO

Wieder ein Teilerfolg für den FC Gießen in der Fußball-Regionalliga Südwest. Im Gastspiel am Samstag beim VfB Stuttgart II erreicht die Elf von Trainer Daniyel Cimen ein 1:1 - am Ende ein gerechtes Unentschieden. »Es war ein munteres Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten«, fasste Cimen die abwechslungsreichen 90 Minuten zusammen. Im Klassement belegen die Mittelhessen aktuell Position 16, sind mit dem FC-Astoria Walldorf und der TSG Hoffenheim II punktgleich.

Die erste gute Chance für den FC Gießen hatte nach zehn Minuten Jonas Arcalean, der alleine aufs Tor stürmte, das Leder aber neben das Tor setzte. Kurz darauf hatten dann aber die Schwaben gleich eine Doppelchance, doch Glück und Geschick standen dem FC hier zur Seite. Nach 30 Minuten jubelte die Elf von Trainer Daniyel Cimen. Tim Korzuschek hatte sich auf der linken Seite fein durchgesetzt und bediente den sträflich freigelassenen Ali Ibrahimaj, der sich mit dem 1:0 bedankte. Eine Minute zuvor hatten die Mittelhessen aber Glück, denn nach einem Kopfball des Stuttgarters Eric Hottmann rettete Frederic Löhe stark. »Wir hatten gute Umschaltmomente« , war Cimen mit dem Auftritt seiner Truppe in Halbzeit eins zufrieden.

Nur vier Minuten nach dem Wechsel aber musste der FC Gießen das 1:1 quittieren. Die Defensive sah dabei nicht gut aus, denn Michael Fink bekam es mit zwei Stuttgartern zu tun. Nutznießer war schließlich Eric Hottmann, der den Ausgleich markierte. Danach übernahmen die Schwaben das Kommando, der Gast konnte in dieser Phase kaum für Entlastung sorgen. »Wir waren in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit zu passiv, auch die Bälle waren zu ungenau«, sah Cimen hier Anlass zur Kritik. Auch verbuchten die Gastgeber die eine oder andere Möglichkeit, aber allesamt nicht hundertprozentig zwingend. Die erste richtig gute Aktion der Gießener in Halbzeit zwei wurde nach 70 Minuten notiert, als Arcalean auf der linken Seite durch war und den in der Mitte völlig freien Ibrahimaj bediente, aber der scheiterte aus rund acht Metern mit einem schwachen Schuss an Stuttgarts Schlussmann Schock. »Den muss er definitiv machen«, haderte Cimen mit seinem Akteur.

Auf der Gegenseite war es erneut Löhe, der nach einem Angriff das mögliche 2:1 der Schwaben verhinderte. Kurz darauf rettete Michael Fink in höchster Not, ansonsten wäre die Führung der Platzherren fällig gewesen. Kurz vor dem Ende kamen die Gießener nochmals zu einer Gelegenheit. Nach einer kurz ausgeführten Ecke versuchte sich Nikola Trkulja aus 16 Metern, doch Schock war zur Stelle. So blieb es letztlich bei dem 1:1-Unentschieden in dieser munteren Begegnung. »Es ist ein gerechtes Ergebnis«, konnte Cimen mit dem Punkt gut leben.

Am kommenden Samstag (14 Uhr) genießt der FC Gießen Heimrecht, dann trifft man im heimischen Waldstadion auf den TSV Schott Mainz.

VfB Stuttgart II: Schock - Michel (ab 46. Rios Alonso), Maglica, Badstuber - Laupheimer, Weil (ab 46. Grimm), Alberico (ab 71. Sökler), Kleinhansl, Münst - Hottmann (ab 87. Kastanaras), Kudala.

FC Gießen: Löhe - Weiß, Heil, Boras, Fink, Takehara - Mohr (ab 81. Hofmann), Trkulja, Korzuschek, Ibrahimaj (ab 88. Daghfous) - Arcalean (ab 90.+1 Erkilinc).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Philipp Michels (Lissendorf). - Zuschauer: keine. - Torfolge: 0:1 (29.) Ibrahimaj, 1:1 (49.) Hottmann.

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