Mit Hochkarätern müssen sich die beiden mittelhessischen Frauen-Basketball-Zweitligisten am Wochenende auseinandersetzen. Die Bender Baskets Grünberg fahren am Samstag zu den Gisa Lions SV Halle, die seit Saisonbeginn den direkten Wiederaufstieg anvisieren. Zu Hause treten die Krofdorf Knights am Sonntag an. Mit der SG Bergische Löwen Bensberg bekommen sie es ebenfalls mit einem sehr ambitionierten Team zu tun, das sich kürzlich im Hinblick auf den angestrebten Gang ins Oberhaus noch verstärkt hat.

Gisa Lions SV Halle – Bender Baskets Grünberg (Sa., 18 Uhr): Nach den Begegnungen in Bensberg und gegen Osnabrück trifft Grünberg auf die dritte starke Mannschaft in Folge. Die Lions (3.) und die Bender Baskets (4.) sind Tabellennachbarn. Aber die Gastgeberinnen haben bei einem weniger ausgetragenen Spiel dennoch drei Siege mehr auf ihrem Konto. So gesehen klafft doch eine Lücke zwischen den beiden Konkurrenten. Halle ist stark aufgestellt. Die US-amerikanische Centerin Christin Mercer ist die Top-Akteurin ihres Teams. Sie bringt pro Partie 17,5 Punkte und 9,8 Rebounds in die Wertung. Sehr schnell auf den Beinen und ebenfalls eine Punktelieferantin ist ihre Landsfrau Jalea Bennett. Mit der Tschechin Barbora Kasparkova steht eine technisch sehr gut ausgebildete Akteurin zur Verfügung. Zu den Scorerinnen zählt zudem die Litauerin Ieva Kazlaukaite. Eine weitere sehr schnelle Spielerin ist die Griechin Dimitra Kampouraki. Halle übt sehr viel Druck auf den Aufbau aus. Grünberg sah im Hinspiel gegen die Presse der Lions nicht gut aus und soll sich nun besser aus der Affäre ziehen. Überhaupt ist bei den Gallusstädterinnen Rehabilitation für die zuletzt gezeigten Leistungen angesagt. Dem Favoriten ein Bein zu stellen, scheint kaum möglich zu sein, aber der Gesamtauftritt und die Wurfquote sollen verbessert werden. Unter der Woche musste Coach Aleksandra Heuser, die in Halle unbedingt dabei sein möchte, krankheitsbedingt passen, sodass das Team von verschiedenen Trainern aus dem Grünberger Stab angeleitet wurde.

Krofdorf Knights – SG Bergische Löwen Bensberg (So., 16.30 Uhr, Eduard-David-Sporthalle): Ihren Auftritt in Bensberg haben die Krofdorferinnen nicht in guter Erinnerung. Nicht nur, dass sie bei den ambitionierten Löwen klar verloren, sie kamen nach dem Spiel auch nicht von dort weg, weil sie zugeparkt worden waren. Gegen Bensberg wollen sie nun eine gute Leistung aufs Parkett bringen und sind guter Dinge, dass das auch gelingen kann. Die letzte, zwar verlorene Partie gibt Anlass zur Hoffnung. Anscheinend macht sich die erhöhte Trainingsintensität bemerkbar. So wie es sich die Verantwortlichen vor der Saison vorgestellt hatten, funktionierte vor zwei Wochen endlich die Achse Leslie Robinson/Chelsea Small. Eine Wiederholung wäre hilfreich, um die Auseinandersetzung eng zu gestalten. Das wird schwer genug werden. Wie ernst es den Gästen mit der Mission Aufstieg ist, unterstreicht die Tatsache, kürzlich auf einer der Ausländerpositionen mit dem US-amerikanischen Pointguard Kristina Putthoff-King eine Neuverpflichtung vorgenommen zu haben. Sie zieht nicht nur die Fäden, sondern hat in ihren beiden ersten Partien für Bensberg auch gleich 33 und 26 Punkte markiert. Ebenfalls auffällig ist Marquisha Harris, die Spitzenwerte in der Reboundstatistik (im Durchschnitt 15,8) aufweist und zudem mit 15,7 Punkten pro Spiel erfolgreich ist. Diese beiden gilt es in den Griff zu bekommen. Aber auch auf Tatiana Tenorio müssen die Knights aufpassen. Zudem sollten sie darauf achten, nicht wieder in Foulprobleme zu geraten.

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