Lokalsport

Zu viele Fehlpässe

Unterdessen kehrte der TSV Klein-Linden in der Verbandsliga Nord mit einem 4:1-Heimsieg über die SG Landau/Wolfhagen wieder in die Erfolgsspur zurück. Im Topspiel der Gruppenliga Gießen/Marburg trennte sich die SG Reiskirchen/Saasen gegen den Gast SG Gansbachtal mit einem 2:2-Unentschieden.
13. Oktober 2019, 19:41 Uhr
Martin Ziehl
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Lollars Mannschaftsführerin Jaqueline Wagner setzt sich bei der 1:3-Heimniederlage gegen Vanessa Klaus (TSG Lütter/r.) durch. (Foto: ras)

Unterdessen kehrte der TSV Klein-Linden in der Verbandsliga Nord mit einem 4:1-Heimsieg über die SG Landau/Wolfhagen wieder in die Erfolgsspur zurück. Im Topspiel der Gruppenliga Gießen/Marburg trennte sich die SG Reiskirchen/Saasen gegen den Gast SG Gansbachtal mit einem 2:2-Unentschieden.

Hessenliga / Eintracht Lollar - TSG Lütter 1:3 (1:0): In der ersten Hälfte war die Eintracht aus Lollar spielbestimmend, jedoch fiel der Führungstreffer erst fünf Minuten vor der Pause. Nach einer Flanke von Caroline Amend staubte Mara Walther zum 1:0 der Heimelf ab. Eine weitere Torchance von Hannah Wudy verfehlte jedoch ihr Ziel. Nach der Pause wurden die Gäste mit zunehmender Spielzeit immer besser, dies war den Fehlpässen der Eintracht-Spielerinnen geschuldet. »Clever sein und runterspielen - stattdessen teilweise unerklärliche Fehlpässe«, fasste Eintracht-Trainer Jakob Greb die Anfangsphase der zweiten Spielhälfte zusammen. Nach einem Schuss an die Latte staubte Anne Schneider zum 1:1 der Gäste ab (60.). Beim Führungstreffer der Gäste lag Stefanie Peil verletzt am Boden, was Vanessa Klaus mit einem Distanzschuss zum 2:1 nutzte. In der Nachspielzeit wurde Eintracht-Torfrau Nika Zethner von Karolina Burkhard mit einem direkt verwandelten Eckball zum 3:1-Endstand überrascht. »Wir brauchen nun eine große Leistungssteigerung für das Spiel beim Tabellenführer Kickers Offenbach am kommenden Samstag«, lautete der Ausblick von Greb auf die nächste Aufgabe. - Eintracht Lollar: Zethner; Jocksch, Amend, Vogl (ab 19. Hartmann), Wudy, Preiß, Peil, Knapp, Walther, Viehmann, Wagner.

Verbandsliga Nord / TSV Klein-Linden - SG Landau/Wolfhagen 4:1 (3:0): Den Spielerinnen von TSV-Trainer Peter Antschischkin steckte noch das verlorene Regionalpokalspiel beim Gruppenligisten TSV Bicken in den Knochen, und es dauerte ein wenig, bis sich die eigene Spielstärke gegen die Gäste durch setzte. Nach einem Freistoß von Laura Wickert markierte Jessica Trost nach 34 Minuten die Führung, die Janin Philipp nach Zuspiel von Juliane Frey auf 2:0 ausbaute. Mit einem Fernschuss erzielte Wickert zwei Minuten später den 3:0-Pausenstand (42.). Nach dem Seitenwechsel scheiterte Lenka Kovarikova an Gästetorfrau Sabrina Wandei und verpasste das mögliche 4:0 (55.). Auf der Gegenseite staubte Franziska Heldt nach einem Eckball zum 3:1-Anschlusstreffer der Gäste ab. Doch Kleinlinden spielte unbeirrt weiter, was Janina Trzenschiok nach einem schönen Solo mit dem 4:1-Endstand belohnte. »Das war wichtig für die Moral, vor allem nach dem unglücklichen Ausscheiden in Bicken«, freute sich Trainer Antschischkin nach der Partie. Nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit hatte das Team aus Kleinlinden in der Verlängerung mit 3:4 verloren.

TSV Klein-Linden: Schmaus; Unger, Kovarikova, Philipp, Schmidt, Trost, Steuernagel, Frey, Schönhals (ab 59. Trzenschoik), Uwira, Wickert.

Gruppenliga / SG Reiskirchen/Saasen - SG Gansbachtal 2:2 (2:1): Das Topspiel des gastgebenden Tabellendritten gegen den Zweiten SG Gansbach stand auf hohem Niveau. Am Ende gab es eine verdiente Punkteteilung. Valerlie Wolf hatte die Heimelf in Führung gebracht, die aber die Gästeelf kurz vor der Pause ausgleichen konnte. Ein direkt verwandelter Freistoß von Sarah Swoboda zum 2:1 sorgte aber mit dem Pausenpfiff für die abermalige Führung der Reiskirchener SG. Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Teams keine großen Torgelegenheiten. Mit einem verschossenen Strafstoß verpasste Wolf die beste Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen. Das schaffte neuen Mut im Lager der Gäste, was die eingewechselte Susanne Graf noch mit dem 2:2-Ausgleich belohnte. »Das war ein gerechtes Remis«, so Heimtrainer Jan Becke.

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