28. Oktober 2018, 21:21 Uhr

Zu viele Eigenfehler

28. Oktober 2018, 21:21 Uhr
Der acht erfolgreiche Tobias Henkel (HSG Wettenberg) hat die Niederlage nicht abwenden können. (Archivfoto: ras)

Im Duell zweier punktgleicher Teams musste die HSG Wettenberg am siebten Spieltag der Handball-Oberliga eine 30:32 (12:16)-Niederlage bei der MSG Umstadt/Habitzheim hinnehmen. Das Spiel war gleichzeitig eine Begegnung zwischen der besten (Umstadt/Habitzheim) und der drittbesten (Wettenberg) Defensive der Liga, dennoch fielen unerwartet viele Tore.

Trainer Axel Spandau, der nach dem Sieg in der Vorwoche im Derby über den TV 05/07 Hüttenberg U 23 davon sprach, dass man gegen den TVH bereits üben konnte, gegen eine 3:2:1-Deckung zu agieren, sagte nach der Partie: »Wir haben eine viel zu hohe Zahl an technischen Fehlern produziert, wodurch Umstadt immer wieder Gegenstöße laufen konnte. Wir waren sowohl in der ersten Halbzeit als auch über Phasen in der zweiten Hälfte mental nicht ganz bei der Sache. Das ist für mich unerklärlich.« Die Heimmannschaft, ihrerseits ebenfalls nach einem Erfolg im Nachbarschaftsduell bei der SG Rot-Weiß Babenhausen, war ab der zehnten Minute das spielbestimmende Team und zeigte sich allen voran in der Offensive sehr effizient und konzentriert.

Nachdem die Wettenberger mit 5:4 (11.) vorgelegt hatten, riss die Gastgeber-MSG die Führung an sich und setzte sich bis zum 11:7 ab. Ein Doppelschlag von Linksaußen Tom Warnke verkürzte zum 9:11 aus Sicht der Wettenberger, ehe es die Hausherren erneut schafften, ein Vier-Tore-Polster zwischen sich und die HSG zu bringen. Mit einem 16:12 ging es in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte schaffte es Wettenberg immer wieder, auf zwei Treffer zu verkürzen. Es gelang jedoch nicht, das Momentum auf seine Seite zu bringen. Nach dem 15:17 durch Kreisläufer Philipp Schneider setzte sich die Gastgeber-MSG vorentscheidend 20:15 (36.) ab. Diesem Rückstand lief die Auswärtssieben von nun an hinterher, ohne dabei entscheidend verkürzen zu können

Nach einer zwischenzeitlichen Hypothek von sieben Treffern folgte wieder eine bessere Phase der Gäste, die nun im Angriff mit dem siebten Feldspieler agierten, so dass beim 26:29 (53.) noch einmal Hoffnung aufkeimte. Ein 3:0-Lauf der Gastgeber sorgte fünf Minuten vor dem Ende jedoch für die endgültige Entscheidung.

Umstadt/Habitzheim: Bolling, Lang; Kemper, Justin Kraus (5), Acic (9/5), Lubar (4), Joshua Kraus, Göttmann (1), Daschewski (1), Schevardo (5), Seifert (4), Sokicic (3/1).

Wettenberg: Dellner, Stroh; Weide, Puhl (2), Becker (1), Warnke (5/2), Schneider (4), Henkel (8), Wingefeld (1), Oyono (4), Kneissl (2), Foos (1), Lauber, Weise (2).

SR: Budde/Ehlert. -Zus.: 220. -Zeitstrafen: 10:2 Minuten. - Siebenmeter: 2/2:6/6.

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