09. Februar 2020, 21:27 Uhr

Zu viele Chancen vergeben

09. Februar 2020, 21:27 Uhr
Trainer Dejan Kostic ist in Bensberg mit der Leistung seiner Bender Baskets Grünberg in der Defensive zufrieden. FOTO: VOGLER

Für eine Überraschung der Bender Baskets Grünberg hat es beim Zweitliga-Tabellenführer MSP Bergische Löwen Bensberg nicht gereicht. Die Basketballerinnen aus der Gallusstadt verloren mit 56:69, hielten die Niederlage beim Favoriten aber in Grenzen. Ein etwas besseres Ergebnis wäre sogar möglich gewesen, wenn die Mittelhessinnen in aussichtsreichen Momenten nicht immer wieder gepatzt hätten.

Trainer Dejan Kostic hatte seine Mannschaft defensiv gut vorbereitet. »Da waren wir nicht so schlecht«, erklärte er. Grünberg gestaltete das erste Viertel ausgeglichen, musste nach dem 17:17 (10.) jedoch etwas abreißen lassen. Die Löwen präsentierten sich im Stile eines Spitzenreiter und brachten ihre Stärke aufs Feld. Sie schafften es mit ihrer sehr guten Verteidigung, die Gäste immer wieder zu stören, zu Fehlern zu zwingen und dadurch selber ins Spiel zu finden. Dennoch war der Rückstand der Bender Baskets zur Pause mit 30:38 durchaus im Rahmen. Defizite hatten sie beim Rebounding. Hier fiel die Wertung mit 45:34 zugunsten der MSP-Akteurinnen aus. Sie holten sich sechs offensive Abpraller mehr und verwerteten ihre zweiten Chancen, was hinsichtlich des finalen Resultats schon von Bedeutung war. Der zweite Aspekt, der gegen die Grünbergerinnen sprach, war ihre eigene Freiwurfausbeute. Die Quote lag bei 63 Prozent (12 Treffer bei 19 Versuchen). Auch diese liegengelassenen Zähler fehlten am Ende. »Wir hatten sensationelle Möglichkeiten. In den wichtigen Situationen haben wir dann zu viele Ballverluste gehabt«, sprach Kostic von Geschenken an die Löwen, die davon profitierten und ihre individuelle Klasse zusätzlich in die Waagschale warfen. Deklassieren ließen sich die Grünbergerinnen nicht. Am Ende hatten sie jedoch nichts mehr zuzusetzen. Eineinhalb Minuten vor dem Ende lagen sie nur mit 56:64 zurück, brachten den Ball aber nicht mehr im Korb unter. Dagegen konnte Bensberg erhöhen und hatte in Kristina Puthoff-King und Porsche Poole die überragenden Spielerinnen.

Bensberg: Adepoju Olatunji (6), Fardel (5/1 Dreier), Jäger (4), Meyer (2), Poole (27/2), Puthoff-King (21), Tyutyundzhieva (4), Elsner, Okpara, Pierce, Voigt. - Grünberg: Hedrich (4), Hegele (8), Kohl (11), Lukow (1), Meinhart (7/1 Dreier), Mevius (2), Mihalko (17/1), Philippi (2), Poelstra (4).

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