Lokalsport

Wettenberg macht es spannend

Am achten Spieltag der Kegel-Hessenliga kam der KC 88 Wettenberg zu einem hauchdünnen Drei-Punkte-Erfolg gegen die KSG Hönebach-Ronshausen und kletterte vorübergehend auf Rang zwei der Tabelle, währenddessen schaffte GH Allendorf/Lda. beim KSV Wetzlar den ersten Auswärtszähler und der KSC Heuchelheim erkämpfte sich über eine verbesserte Leistung einen Heimsieg gegen den stark aufspielenden SKC Waldbrunn-Hadamar.
05. November 2019, 17:31 Uhr
Jan Anders
Jan Anders feiert mit seiner KSV Wettenberg einen knappen Erfolg.	(Foto: ras)
Jan Anders feiert mit seiner KSV Wettenberg einen knappen Erfolg. (Foto: ras)

Am achten Spieltag der Kegel-Hessenliga kam der KC 88 Wettenberg zu einem hauchdünnen Drei-Punkte-Erfolg gegen die KSG Hönebach-Ronshausen und kletterte vorübergehend auf Rang zwei der Tabelle, währenddessen schaffte GH Allendorf/Lda. beim KSV Wetzlar den ersten Auswärtszähler und der KSC Heuchelheim erkämpfte sich über eine verbesserte Leistung einen Heimsieg gegen den stark aufspielenden SKC Waldbrunn-Hadamar.

KC 88 Wettenberg - KSG Hönebach-Ronshausen 4853:4715 (48:30/3:0): Mit dem vorletzten Wurf machte Wettenberg den wichtigen Dreier perfekt. Patrick Schnell (828/9) musste anfangs seinen sehr guten Gegenspieler René Sufin (829/11) knapp vorbeilassen, auch Blockpartner Christian Lenz (790/6) kam nicht an Thorsten Schaub (798/8) heran, so dass der KC schon zu Beginn unter Druck stand. Im mittleren Abschnitt hatten dann jedoch die Wettenberger das Sagen, Kai-Uwe Schnell (837/12) und Jörg Schnell (828/10) machten gegenüber Jörg Sekulla (786/5) und Sebastian Knoth (776/3) erheblichen Boden gut, so dass es im Schlussblock nur noch um die Zweitwertung ging. Doch hier machten es die Hausherren unnötig spannend, denn erst mit der vorletzten Neun schaffte Jan Anders (791/7) die geforderte Marke aus dem Mittelblock, und auch Steven Groß (779/4) hatte mit den Vorgaben und auch Gegenspieler Karl-Heinz Renelt (775/2) seine Schwierigkeiten, allerdings mit dem besseren Ende für sich. Der leicht angeschlagene Osthesse Thomas Schaub (751/1) vermochte nicht einzugreifen, so blieb der dritte Spielwertungspunkt bei Wettenberg.

KSV Wetzlar - GH Allendorf/Lda. 5111:4945 (45:33/2:1): Die Lumdastädter nutzten die sich bietenden Gelegenheiten konsequent zum Punktgewinn aus. Der KSV begann mit Frank Körner (897/11) und Alexander Rhode (900/12) überragend. Damit schufen sie im Vergleich mit Jochen Schnecker (852/10) und Dennis Weber (791/1) Fakten in Sachen Gesamtholzzahl. In der Mittelachse legte Andreas Schwabauer (843/7) an der Seite von Steffen Heinz (809/4) für Allendorf mit einem starken Durchgang den Grundstein zum Teilerfolg, indem er die direkten Kontrahenten Michel Andrick (833/6) und Dominik Schmidt (826/5/Bestleistung) in die Schranken wies. Nun musste noch mindestens eine gute Zahl her. Dies gelang Tobias Sabl (843/8) mit starkem Schlussspurt, und auch Ilona Mann (807/3) steuerte gegenüber Wetzlars Edgar Hardt (805/2) noch eine Wertung bei. Da half auch der Auftritt von Rainer Scheidt (850/9) nicht, die Zweitwertung ging an die Gäste, die damit ihr zuvor negatives Punktekonto ausglichen.

KSC Heuchelheim - SKC Waldbrunn-Hadamar 4901:4850 (41:37/2:1): Von Anfang an machten die Gäste mit Klaus Künstling (821/8) und Jannis Schmidt (844/10) eine gute Figur, doch anders als am Spieltag zuvor, stemmten sich André Karll (811/6) und besonders Andy Kreiling (855/12) diesmal mit Bravour dagegen. Ausgeglichen ging es in den zweiten Block. Hier zeigten sich auch Heuchelheims Uwe Reuschling (798/5) und Christian Weeg (782/2) sichtlich verbessert. Gegen Alexander Weiß (790/4) und SKC-Nachrückerin Julia Vogel (763/1) reichte dies zu einem kleinen Vorteil in der Holzzahl, die Spannung für den Schlussblock blieb erhalten. Hier behielten die Hausherren mit Wolfgang Keil (817/7) und Lars Wiegandt (838/9) die Nerven und brachten gegen Manfred Schmitt (788/3) und Nico Klink (844/11) einen 51-LP-Sieg über die Ziellinie. Auch wenn der KSC eine deutliche Leistungssteigerung bot, mit dem erneuten Heimpunktverlust entfernt er sich immer weiter von einem gesicherten Mittelfeldplatz.

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