Lokalsport

Wettenberg leistet sich zu viele Fehler

Eine vermeidbare 26:28 (14:15)-Niederlage kassierte Handball-Oberligist HSG Wettenberg gestern Abend bei der SG Bruchköbel. HSG-Trainer Axel Spandau, der vor der Partie seine Mannen nach dem schwachen Auftritt in der Vorwoche in die Pflicht genommen hatte, sagte nach dem Spiel: »Das war eine kämpferisch starke Leistung meiner Mannschaft. Am Ende war es eine leichtfertige Niederlage, weil wir in den entscheidenden Phasen den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht haben. Jetzt wartet mit Spitzenreiter Gensungen noch ein richtig starker Gegner auf uns im letzten Spiel des Jahres.«
15. Dezember 2019, 21:57 Uhr
Michael Wingefeld

Eine vermeidbare 26:28 (14:15)-Niederlage kassierte Handball-Oberligist HSG Wettenberg gestern Abend bei der SG Bruchköbel. HSG-Trainer Axel Spandau, der vor der Partie seine Mannen nach dem schwachen Auftritt in der Vorwoche in die Pflicht genommen hatte, sagte nach dem Spiel: »Das war eine kämpferisch starke Leistung meiner Mannschaft. Am Ende war es eine leichtfertige Niederlage, weil wir in den entscheidenden Phasen den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht haben. Jetzt wartet mit Spitzenreiter Gensungen noch ein richtig starker Gegner auf uns im letzten Spiel des Jahres.«

Die Gäste starteten gut, Rechtsaußen Jonas Schmidt markierte nach sieben Minuten die 4:3-Führung. In der Folge riss Bruchköbel die Führung an sich, die Wettenberger ließen sich aber keineswegs abschütteln. Nach dem 10:8 aus Sicht der Hausherren drehten die Mittelhessen auf und legten ein 11:10 vor. Zur Pause führte Bruchköbel wieder (15:14).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung spannend. Nach dem zwischenzeitlichen 18:18 und einer Auszeit der Heimmannschaft konnten die Gäste erstmals mit zwei Toren vorlegen. In den folgenden Minuten verpasste es jedoch die HSG, die Führung weiter auszubauen. Spandau sah zu viele vergebene Chancen und technische Fehler als Grund dafür, dass seine Mannschaft in der 45. Minute nur mit zwei Treffern vorne lag. Beim 24:23 (54.) hatte Bruchköbel den Spieß umgedreht. Die Auswärts-Sieben kämpfte weiter, Niclas Puhl setzte sich eineinhalb Minuten vor Ablauf der Uhr stark durch und zog einen Siebenmeter plus Zeitstrafe. Seine Freude darüber bewertete das Schiedsrichter-Gespann aber als zu provokant, sodass es Puhl ebenfalls mit einer Zeitstrafe vom Platz stellte. Den fälligen Strafwurf verwandelte Lukas Becker zwar zum 25:26-Anschluss, Bruchköbel nahm danach aber im Angriff den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers heraus und machte 20 Sekunden vor dem Ende alles klar.

Wettenberg: Dellner, Stroh; Schwarz, Niclas Puhl (2), Becker (4/1), Olbert (3), Sascha Puhl (1), Warnke (9/5), Schneider (1), Schmidt (3), Oyono, Werner, Lauber (1), Weber (2).

Bruchköbel: Simic, Bätz; Hoffmann (2), Eck (5), Kosch (2), Nuez Ramos, Zutic (2), Fegert, Preis (5/3), Kezic (1), Wienand, Juli, Kreckovic (3), Batinovic (8).

Im Stenogramm: SR: Heinzel/Wieprecht (Wallau/Massenheim). - Zu.: 260. - Zeitstrafen: 6:4 Minuten. - Disqualifikation: Kreckovic (Bruchköbel, 60.). - Siebenmeter: 7/6:4/3.

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