12. Oktober 2018, 23:12 Uhr

Wettenberg leistet sich zu viele Fehler

12. Oktober 2018, 23:12 Uhr

Die HSG Wettenberg hat gestern Abend in der Handball-Oberliga der Männer eine 21:23 (10:9)-Niederlage bei der zuvor punktgleichen TSG Münster kassiert. Nach dem Spiel sagte HSG-Trainer Axel Spandau: »Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, wenn auch am Ende etwas abgebaut. Nach der Pause hatten wir eine Phase, in der wir einfachste Fehler gemacht und komplett den Faden verloren haben. 21 Tore sind letztendlich zu wenig, um zu gewinnen.«

Der Beginn der Partie glich einer Abwehrschlacht, wobei die Wettenberger die wenigen Möglichkeiten besser zu nutzen wussten. Es dauerte satte neun Minuten, bis HSG-Keeper Jan Stroh das erste Mal hinter sich greifen musste. Sein Gegenüber im TSG-Gehäuse, Dino Spiranec, hatte indes schon vier Gegentreffer hinnehmen müssen (1:4, 11.). Es waren die Gäste, die in den ersten knapp 15 Minuten eine bärenstarke Defensivleistung zeigten und sich blendend eingestellt präsentierten. Nach dem 8:4 durch Linksaußen Tom Warnke, der an diesem Abend zehnmal erfolgreich war, fand auch die Heim-Sieben besser in ihr Angriffsspiel, verkürzte auf 7:8 und lag zur Pause mit 9:10 hinten.

Im zweiten Spielabschnitt legte die HSG durch einen Treffer von Kreisläufer Niclas Puhl zunächst zum 12:10 (33.) vor. Wenig später waren es jedoch die Hausherren, die beim 14:12 das erste Mal die Führung übernahmen und Spandau zu einer Auszeit zwangen. Seine Mannen brachten das Momentum beim 17:15 wieder auf ihre Seite. Münster zeigte sich jedoch unbeeindruckt und ging nach vier Toren in Serie mit 19:17 (54.) in Front. Erneut bewiesen die Mittelhessen Comeback-Qualitäten und glichen zweieinhalb Minuten vor dem Ende zum 20:20 aus. Dennoch war es TSG-Kreisläufer Sebastian Friemann, der 20 Sekunden vor dem Ende mit dem 22:20 alles klarmachte.

Wettenberg: Dellner, Stroh; Weide, Puhl (2), Becker (1), Olbert (1), Warnke (10/4), Schneider (1), Henkel, Oyono (2), Kneissl, Foos, Lauber, Weise (4).

Münster: Rausch, Spiranec; Pocz-Nagy, Hranjec (2), Zelser, Molzahn, Schreiber (6/6), Friemann (3), Kunz (1), Dautermann (5), Ikenmeyer, Jacobi, Schuster (6).

Im Stenogramm: SR: Osternig/Schäfer. – Zuschauer: 125. – Zeitstrafen: 8:8 Minuten. – Siebenmeter: 4/4:6/6

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