02. Februar 2020, 21:36 Uhr

Wettenberg klettert auf Rang neun

02. Februar 2020, 21:36 Uhr

Tief durchatmen konnten am Wochenende erstmal die Oberliga-Handballer der HSG Wettenberg. Nach zuletzt 1:9-Punkten konnten die Wettenberger erstmals seit November das Spielfeld wieder als Sieger verlassen. Gegen den Tabellenvorletzten SG Rot-Weiß Babenhausen setzte sich das Spandau-Team mit 34:31 (17:12) durch. In Anbetracht der überraschenden Ergebnisse der Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt - Sieg der TuSpo Obernburg in Pohlheim, Breckenheim spielt Remis bei Tabellenführer Gensungen - war der Sieg nicht nur für das Selbstvertrauen von Bedeutung, sondern auch tabellarisch. Die HSG kletterte von Rang elf auf neun.

HSG-Coach Axel Spandau sagte im Anschluss an die Begegnung: »Der Sieg war wichtig. Die beiden Rückraumspieler Kirchherr und Schmitt haben uns mit ihren Eins-gegen-eins-Duellen einiges abverlangt und uns vor große Herausforderungen gestellt. Die vielen Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit haben uns zunehmend aus dem Rhythmus gebracht, Babenhausen kam dadurch noch mal zurück ins Spiel.«

Babenhausen war zunächst die Mannschaft, die besser in die Partie hineinfand und durch den starken Lukas Schmitt mit 4:2 in Führung gehen konnte. Ab der siebten Minute kam die Heim-Sieben besser ins Spiel und konnte ein ums andere Mal über den Tempogegenstoß oder das gebundene Spiel zum Torerfolg kommen. Insbesondere Tom Warnke, dem binnen acht Minuten sechs Tore gelangen, zeigte sich treffsicher, sodass die HSG das Zepter in die Hand nahm und den Vorsprung bis auf sechs Tore ausbauen konnte. Mit einer komfortablen Fünf-Tore-Führung ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel konnte Wettenberg die Gäste vorerst auf Distanz halten, bis zum 23:16 deutete alles auf einen sicheren Sieg der HSG hin. Doch die Südhessen erwiesen sich trotz der nahezu aussichtslosen Tabellensituation als äußerst kampfstark und verkürzten zum 19:23. Zwölf Minuten vor dem Ende schloss Rechtsaußen Felix Mann sogar zum 26:23 ab. Im zweiten Durchgang kam, bedingt durch einige Zeitstrafen, häufig kein Spielfluss zustande, sodass der sicher geglaubte Heimsieg zu einer echten Willensleistung wurde.

Schon oft in dieser Saison präsentierte sich die Spandau-Truppe über weite Strecken ansprechend, aufgrund mangelnder Konstanz stand man am Ende trotzdem häufig mit leeren Händen dar. In der Schlussphase kam Babenhausen nicht näher als drei Treffer heran, so konnten sich die Hausherren nach dem Abpfiff über die Punkte freuen.

Wettenberg: Jan Becker, Stroh; Schwarz (2), Niclas Puhl (3), Lukas Becker (2), Olbert (4), Sascha Puhl (5), Warnke (11/3), Schneider (1), Henkel, Werner (1), Lauber (4/3), Weber (1).

Babenhausen: Oldach, Schlett; Jusys (5), Drews (4), Krause, Horikawa, Kirchherr (6), Habenicht (2), Raschke, Sillari, Schmitt (5/1), Mann (9/4), Ratley, Buchinger.

Im Stenogramm: SR: Mäkitalo/Schäfer (Glashütten/Wiesbaden). - Zu.: 200. - Zeitstrafen: 14:14 Minuten. - Disqualifikation: Ratley (51.). - Siebenmeter: 6/6:5/5.

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