07. Dezember 2018, 12:20 Uhr

Handball-Oberliga

Wettenberg fordert Kleenheim im Derby

In der Handball-Oberliga der Männer trifft die HSG Wettenberg am Freitagabend in eigener Halle auf die HSG Kleenheim-Langgöns.
07. Dezember 2018, 12:20 Uhr
Lukas Becker (Mitte) wird für die HSG Wettenberg auch heute im Oberliga-Derby gegen die HSG Kleenheim-Langgöns versuchen, in die Lücke zwischen Michael Wiener (21) und Dennis Köhler (rechts) zu stoßen. (Archivfoto: ras)

Vorrundenausklang in der Handball-Oberliga, in der die TSG Offenbach-Bürgel als Tabellenführer die Mannschaften in die zweite Saisonhälfte führt. Der Spitzenreiter hat 21:3 Punkte auf dem Konto, die HSG Kleenheim-Langgöns als Tabellenzweiter 18:6. Bereits am heutigen Freitag wollen die Kleenheimer diesen Rang verteidigen. Das wird aber nicht leicht, denn die Mannschaft ist im Derby bei der HSG Wettenberg zu Gast. Allerdings können die Hausherren nicht in Bestbesetzung antreten, denn vier Stammkräfte stehen nicht zur Verfügung. Nicht viel besser ist es in personeller Hinsicht bei der HSG Pohlheim bestellt, die nach vier Niederlagen hintereinander endlich wieder erfolgreich sein möchte. Zu Gast am Samstag in Holzheim ist der TV Kirchzell. Auch der TV 05/07 Hüttenberg U 23 benötigt dringend Punkte. Gegen den TV Büttelborn will die Mannschaft unbedingt Zählbares einfahren, um im Kampf um den Klassenerhalt nicht weiter an Boden zur verlieren.

HSG Wettenberg – HSG Kleenheim-Langgöns (Fr., 20 Uhr/Gesamtschule Gleiberger Land): »Kleenheim spielt bis jetzt eine überragende Runde«, weiß Wettenbergs Trainer Axel Spandau, »und hat mit Fabian Hoepfner und David Straßheim zwei Toptorschützen in der Oberliga.« Zudem sieht der Coach der Gastgeber noch einen weiteren Vorteil aufseiten der Kleenheimer: »Trainer Matthias Wendland kann noch auf Routiniers wie Jörg Müller oder Jens Elsner zurückgreifen. Ein weiteres Merkmal ist das Tempospiel, welches es zu bespielen gilt.« Die Verletztenliste der Wettenberger (Aron Weise , Johannes Wingefeld, Lennart Lauber und Tobias Henkel) ist gleich geblieben. Allerdings sind Kranken wieder im Training. »Wir werden das Beste daraus machen und eine passende Taktik entwickeln«, verspricht der Wettenberger Trainer und fordert die jungen Spieler in seiner Mannschaft auf, sich zu zeigen. »Sie können ihre Chance nutzen.«

»Ich freue mich, wieder nach Wettenberg zu kommen«, erklärt Kleenheims Coach Matthias Wendlandt, der in der vergangenen Saison bei der HSG Wettenberg II als Trainer tätig war. »Viele Spieler und Verantwortliche mag ich sehr und hab sie teilweise auch trainiert.« Die gegnerische Mannschaft ist ihm natürlich bestens bekannt. »Wettenberg ist sehr stark in der Abwehr und hat einen super Gegenstoß«, berichtet er. »Diese Qualität hat sich auch nicht durch die Verletzungen verändert. Hinzu kommen viele erfahrene Spieler und vor allem die Heimstärke.«

HSG Pohlheim – TV Kirchzell (Sa,, 20 Uhr/Sporthalle Holzheim): »Trotz der Niederlagen haben wir in den letzten beiden Begegnungen sehr gut gespielt«, macht Pohlheims Trainer Jens Dapper seiner Mannschaft Mut und weist insbesondere auf die Partie am vergangenen Wochenende bei der ESG Gensungen/Felsberg hin, in der die HSG bis in die Schlussminute noch in Führung lag. »Wenn wir in Gensungen gegen die Gastgeber mit voller Kapelle hätten gewinnen können, dann können wir auch gegen Kirchzell gewinnen«, schlussfolgert der Coach aus dem Auftritt seiner Mannschaft in Nordhessen. Nun kommt mit dem TV Kirchzell eine Mannschaft nach Holzheim, die erst mit sieben Minuspunkten belastet ist und damit noch die Spitzengruppe anvisiert. »Kirchzell spielt eine sehr gute zweite Welle«, nennt Dapper eine der Stärken der morgigen Gastgeber. Eine weitere: »Das variable Angriffspiel.« Die Kirchzeller verfügen über gut ausgebildete Spieler, was sich auch in 1:1-Situationen bemerkbar mache. Die Partie gegen den TV Kirchzell wird die HSG Pohlheim ohne Florian Niclas, Nikolas Happel und Thimo Wagner bestreiten müssen.

TV 05/07 Hüttenberg – TV Büttelborn (So., 16 Uhr/Sporthalle Hüttenberg): Wieder mit Leon Bremond, werden die Hüttenberger gestärkt in die Partie gehen. »Er ist als Linksaußen wichtig für unsere Mannschaft«, stellt TVH-Trainer Torsten Menges fest. Damit stehen dem Hüttenberger Coach praktisch alle Spieler zur Verfügung. Auch wenn die Youngster des TVH vor Wochenfrist wieder einmal leer ausgegangen sind, können sie mit ihrem Auftritt beim Tabellenführer sehr zufrieden sein. »Dieses Spiel war gut für unser Selbstvertrauen«, sagt Menges und ergänzt. »Mit etwas Glück hätten wir dort einen Punkt holen können.« Doch für eine knappe Niederlage gibt es keine Punkte. Und die brauchen die Hüttenberger in der jetzigen Situation mehr als alles andere. »Wenn wir den Anschluss herstellen wollen, dann müssen wir gewinnen. Das ist unsere Zielsetzung.« Der Aufsteiger hat in Michael Wagner und Maximilian Kehlenbach zwei starke Rückraumspieler, weiß der Hüttenberger Coach. Doch in Bestbesetzung wollen die Gastgeber unbedingt beide Punkte holen und eine Woche später das Spiel gegen Melsungen II und damit einen Konkurrenten im Abstiegskampf ebenfalls erfolgreich beenden.

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