08. November 2018, 21:14 Uhr

Wettenberg erwartet Aufstiegskandidaten

08. November 2018, 21:14 Uhr
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Von Volkmar Köhler

Die Teams in der Handball-Oberliga der Frauen rangieren vor dem siebten Spieltag eng beisammen. An der Tabellenspitze haben die beiden punktgleich führenden SG Kirchhof II und TV 05/07 Hüttenberg je einen Zähler mehr als der Dritte und Vierte; auch in der zweiten Tabellenhälfte ist alles eng beisammen, sieht man einmal von Schlusslicht HSG Sulzbach/Leidersbach ab. Am Samstag erwartet der Achte HSG Wettenberg (5:5 Punkte) den Dritten HSG Rodgau Nieder Roden (8:4) in Launsbach. Zeitgleich reist der Tabellenzweite TV 05/07 Hüttenberg (9:3) in die hessische Landeshauptstadt und gastiert beim Zehnten HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (4:8).

HSG Wettenberg – HSG Rodgau Nieder Roden (Sa., 18 Uhr, Sporthalle Gesamtschule Gleiberger Land, Launsbach): »Die Klasse ist relativ ausgeglichen, sowohl oben wie auch unten in der Tabelle«, sagt Wettenbergs Trainer Thomas Schäfer, für den der Samstag-Gegner nach wie vor der Favorit auf den Aufstieg ist. »Nieder-Roden hat sich vor der Saison noch einmal verstärkt mit Spielerinnen aus Sulzbach und Bruchköbel sowie mit Melda Portakal, eine der stärksten Rechtsaußen in der Landesliga«, erläutert der Wettenberger Trainer. Kopf der Mannschaft aus Nieder Roden ist die zweitligaerfahrene Jana Heßler. »Sie nimmt das Heft in die Hand. Aber die Mannschaft ist eigentlich auf allen Positionen stark«, sieht Schäfer den Gegner. »Wir müssen eine starke, bewegliche 6:0-Abwehr, die wenig zulässt, stellen«, so Schäfer, der aber glaubt: »Wenn alles passt, können wir auch punkten.«

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden – TV 05/07 Hüttenberg (Sa., 18 Uhr, Sporthalle Elsässer Platz, Wiesbaden): Warum diese erfahrene Mannschaft aus Wiesbaden erst vier Punkte hat, kann eigentlich nicht so ohne weiteres beantwortet werden. Das sieht auch Hüttenbergs Trainer Thomas Wallendorf so, denn mit Magda Werer, Annika Hermenau und Oana Ciorba stellen die Landeshauptstädterinnen ein Team mit drei zweitligaerfahrenen Kräften. »Die drei sind überragend und die entscheidenden Figuren«, sagt TVH-Coach Wallendorf, der glaubt, »das es kein leichtes Spiel wird«. Bei Hüttenberg wird weiter Lisa Tietböhl fehlen. Die junge Lea Emmelius, die zuletzt pausierte, steht wieder zur Verfügung. »Wir können bis auf Lisa Tietböhl personell aus den Vollen schöpfen. Alles andere klären wir dann nach dem Abschlusstraining«, sagt Wallendorf.



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