28. März 2019, 22:08 Uhr

Wettenberg benötigt die Punkte

28. März 2019, 22:08 Uhr
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Von Volkmar Köhler
Lea Emmelius (am Ball) und der TV 05/07 Hüttenberg gehen bei Stephanie Schön (18) und Tanja Tröller (14, beide HSG Wettenberg) als Favorit ins Derby der Handball-Oberliga der Frauen. (Foto: Thürmer)

Am 19. Spieltag in der Handball-Oberliga Hessen der Frauen findet das zweite Derby der Saison statt. Dabei trifft der Siebte HSG Wettenberg (15:21 Punkte) auf den Fünften TV Hüttenberg (23:13). Im Geschehen an der Tabellenspitze spricht derzeit alles für Tabellenführer HSG Rodgau/Nieder-Roden (30:6), der am Sonntag beim Sechsten SG 09 Kirchhof II (17:19) zu Gast ist. Der Zweite TSG Oberursel (28:8) muss schon am Samstag beim unberechenbaren Aufsteiger HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (11:25) antreten.

HSG Wettenberg – TV 05/07 Hüttenberg (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Gesamtschule Launsbach): Von der Punktzahl her ist die Sache ganz einfach. Hüttenberg kann weder nach »oben« was ausrichten, noch kann die Mannschaft bei 23:13 Zählern selbst bei vier Niederlagen im Restprogramm noch in Abstiegsgefahr geraten. Das Wettenberger Programm sieht bei zwei Heim- und zwei Auswärtsspielen so aus: Nach dem Derby gegen Hüttenberg geht es für die Fähler-Sieben zum Zweiten Oberursel, dann kommt Böddiger nach Launsbach, zum Schluss ist Wettenberg beim aktuellen Dritten TuS Kriftel zu Gast. Kein leichtes Restprogramm. Aber nach allen Vorzeichen müsste dem heimischen Vertreter ein Sieg zum Klassenerhalt reichen.

»Wir brauchen die Punkte. Es wird schwer genug und ich hoffe, wir können eine gute Leistung abrufen und die Punkte behalten«, sagt Wettenbergs Trainer Christoph Fähler vor dem Derby. Bei den Wettenbergerinnen ist der Einsatz von zwei angeschlagenen Spielerinnen nicht sicher, »aber wir werden das personell meistern können« (Fähler). Der Wettenberger Übungsleiter will »mutig spielen lassen, aggressiv und die eigenen Stärken einbringen«. Fest steht für Fähler aber auch, das kein Spiel abgeschenkt wird. Sollte gegen Hüttenberg nicht gepunktet werden, dann will Wettenberg das unbedingt im Heimspiel gegen Böddiger nachholen.

»Wettenberg muss gewinnen. Das Derby wird sicher umkämpft sein«, erklärt Hüttenbergs Trainer Thomas Wallendorf, der auf jeden Fall Louisa Eckhardt-Helmes, Lisa Tietböhl und Sasha Müller nicht einsetzen kann. Im Hinrundenspiel, Wettenberg noch mit Trainer Thomas Schäfer, zeigte die HSG als Außenseiter eine starke Vorstellung, führte im ersten Spielabschnitt mehrfach und kam nach der Pause auf 25:26 (55.) heran, ehe Hüttenberg am Ende 29:26-Sieger blieb.



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