18. Mai 2017, 17:51 Uhr

Weber überzeugt

18. Mai 2017, 17:51 Uhr
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Aus der Redaktion

Rund 200 Ruderinnen und Ruderer trafen sich kürzlich in Krefeld zu den deutschen Kleinbootmeisterschaften. Im Einer und Zweier fuhr die deutsche Ruderelite um den Titel.

Für die U23-Ruderer war die Meisterschaft gleichzeitig die erste von zwei Ranglisten, bei denen sich die Nachwuchssportler für einen der begehrten Plätze in der Nationalmannschaft qualifizieren können. Der Gießener Marc Weber nutzte die Gelegenheit, um sich für einen dieser Plätze zu empfehlen. Nachdem er im Viertelfinale die Qualifikation für die Rennen um die besten zwölf Plätze verpasst hatte, ging es für den Hassianer schließlich um den Einzug ins C-Finale.

Bei starkem Schiebewind kam Weber mit starken Schlägen gut ins Rennen. Früh konnte er sich mit einem Ruderer aus Magdeburg vom Rest des Feldes absetzen. Beide trieben ihre Boote durch die Wellen und konnten zur 1000-Meter-Marke eine gute Bootslänge Vorsprung auf ihre Verfolger herausfahren.

Doch so erfolgreich Weber im Endspurt die Angriffe seiner Verfolger abwehren konnte, so erfolgreich verteidigte der Magdeburger seine Führung. Als Zweiter konnte er sich für das Finale um die Plätze elf bis 17 qualifizieren.

Titel für Sven Keßler

Auch am Sonntag stand der Wind schräg in der 2000 Meter langen Bahn. Insbesondere für Einerfahrer stellen Seitenwinde besonders schwierige Bedingungen dar. Wieder war es der Magdeburger, mit dem sich Marc Weber ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte. Doch wie im Rennen tags zuvor konnte sich erneut der Magdeburger absetzen. Weber verteidigte dagegen seinen zweiten Platz. Mit Platz elf in der Gesamtliste ist der Gießener aktuell der Siebtschnellste unter den U23-Ruderern. »Die letzten Wochen haben wir uns intensiv auf dieses Rennen vorbereitet«, so Weber. »Für die zweite Rangliste müssen wir aber noch einen draufpacken.«

Dass sein langjähriger Ruderkamerad Sven Keßler, ein Gießener Ruderer der mittlerweile für Frankfurt startet, im Zweier ohne Steuermann deutscher Meister wurde, sollte Ansporn genug sein.



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