20. Februar 2020, 21:18 Uhr

Weber spricht von »Pflichtaufgabe«

20. Februar 2020, 21:18 Uhr
Daniela_Pieth
Von Daniela Pieth

Zu Beginn der Rückrunde der Meisterrunde 1 der A-Jugend-Bundesliga haben die U19-Handballer der HSG Wetzlar den TSV Allach am Samstag um 18 Uhr in der Sporthalle Dutenhofen zu Gast. Im Hinspiel setzten sich die Grün-Weißen mit 33:31 in München durch.

»Mit 10:4 Punkten aus der Hinrunde zu gehen, ist nicht schlecht«, lautete die Bilanz von HSG-Trainer Thomas Weber. Allerdings haben seine Jungs zwei Punkte mit zwei Unentschieden in eigener Halle liegen lassen. An die Partie in Allach dürften die Wetzlarer mit gemischten Gefühlen denken. Am ersten Spieltag der Meisterrunde wusste niemand, was da auf die Mannschaft zukommt. Nach hoher Führung, zwei verletzten Akteuren und einem Bruch im Spiel, schaukelte die HSG die Partie noch nach Hause. »Wir haben das glücklicherweise gewonnen und wissen in etwa, was auf uns zukommt«, sagt Weber.

Der TSV stellt eine 6:0-Abwehr und spielt kompromisslos nach vorne. Lediglich im Spiel bei den Füchsen Berlin blieben die Bayern bei den erzielten Toren unter der 30er-Marke. Andererseits kassieren sie aber auch sehr viele Treffer, wie das Torverhältnis von 235:251 bei sieben gespielten Partien zeigt. »Es hört sich vielleicht einfacher an, als es ist. Wenn du sie unter 30 Toren hältst, hast du große Chancen, das Spiel zu gewinnen«, meinte Weber. Allach ist Drittletzter, Wetzlar hat Heimspielrecht - alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung, und deshalb spricht auch Weber von einer »Pflichtaufgabe«. Er betont aber auch, dass man in der Meisterrunde kein Team unterschätzen darf.



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