04. November 2019, 21:16 Uhr

Watzenborn behält die Nerven

04. November 2019, 21:16 Uhr
Jan Hartmann hat mit Watzenborn-Steinberg trotz des Erfolgs über Lieblos die Tabellenführung verloren. Allerdings ist der NSC ein Spiel im Rückstand. (Foto: ras)

Nach sechs Wochen Spielpause und dem damit verbundenen Verlust der Ta- bellenführung in der Tischtennis-Hessenliga kam der NSC Watzenborn-Steinberg am Sonntag zu einem ungefährdeten 9:2-Heimsieg gegen den TTC Lieblos. Spitzenreiter ist derzeit der TSV Besse, der eine Partie mehr auf dem Konto hat.

In einer ziemlich kalten Halle der Limesschule in Watzenborn tat sich der NSC, bei dem Florian Müller und Torsten Kirchherr fehlten, trotz des deutlichen Ergebnisses phasenweise etwas schwer. Die Gäste aus dem Main-Kinzig-Kreis, mit drei Linkshändern im Aufgebot, hatten bisher nur auswärts und nun einschließlich des NSC gegen alle Topteams spielen müssen und stehen auf einem der Abstiegsplätze. Nachdem Fabian Moritz/Dennis Grötzsch (3:0) und Jan Hartmann/Jakob Armbrüster (3:1) für die »gewohnte« 2:0-Führung gesorgt hatten, setzte es für die Pohlheimer die erste Doppelniederlage der Saison (Stefan Harnisch/Tim Neuhof). Moritz behauptete sich anschließend in der ersten Einzelpartie in vier knappen Sätzen.

Danach aber drohte die Partie mehrfach zu kippen. Harnisch und Hartmann mussten ebenso über fünf Sätze gehen wie Armbrüster nach einem 0:2-Satzrückstand und Tim Neuhof, der für den 7:2-Zwischenstand nach dem ersten Einzeldurchgang sorgte. Im Spitzeneinzel agierte Moritz souverän und gewann in drei Sätzen, ehe Harnisch nach vier hart umkämpften Sätzen für die Entscheidung sorgte. »Das 9:2 ist nicht gerecht«, räumte Kapitän Jan Hartmann angesichts der vier Fünfsatzspiele ein, »das waren einige qualitativ gute Matches mit teilweise langen Ballwechseln, und wir haben gesehen, dass es schnell mal eng werden kann, wenn der Gegner komplett antritt. Trotzdem sind wir zufrieden; es war wichtig, gut wieder reinzukommen. Die Saison geht eigentlich jetzt erst so richtig los.«

Der Neue Sportclub ist jetzt jedes Wochenende gefordert, Ende November geht es gegen die beiden ebenfalls noch ungeschlagenen Topteams aus Besse (24. November auswärts) und Kassel (30. November zu Hause). Wenn diese beiden Begegnungen ebenfalls erfolgreich gestaltet werden können, deutet einiges auf eine Rückkehr der Pohlheimer in die Oberliga hin.

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