Nur ein Spiel konnte wegen Sturmtief »Sabine« am vergangenen Wochenende in der Handball-Oberliga ausgetragen werden. Dabei nutzte die HSG Wettenberg die Gunst der frühen Ansetzung (einziges Samstagspiel) und holte mit dem 22:20-Erfolg bei der TSG Münster zwei wichtige Punkte. Nun genießen die Wettenberger Heimrecht; zu Gast in Launsbach ist am Sonntag die MSG Umstadt/Habitzheim, die sich bei ihren bisherigen Auftritten in Mittelhessen zwei ordentliche Packungen (17:30 in Holzheim, 23:38 in Oberkleen) einfing. Aller guten Dinge sind drei, hoffen sicherlich die Wettenberger.

Mit der HSG Pohlheim und TuS Dotzheim stehen sich am Samstag die unmittelbaren Verfolger des Tabellenführers ESG Gensungen/Felsberg gegenüber. Auch wenn Gensungen der Konkurrenz enteilt zu sein scheint, darf man in Holzheim eine interessante Partie erwarten. Auch die HSG Kleenheim/Langgöns genießt Heimrecht und trifft am Sonntag auf Schlusslicht TSV Vellmar. Natürlich gehen die Kleenheimer als klarer Favorit in diese Partie.

HSG Pohlheim - HSG Dotzheim (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Holzheim): »Der Dritte gegen den Zweiten: Ich erwarte ein spannendes Spiel«, erklärt Pohlheims Trainer Jens Dapper, der nicht ohne Respekt von der starken Rückraumachse der Wiesbadener mit Maximilian Schubert, Johannes Schuhmacher und Marc-Oliver Teuner spricht. In dieser Partie geht es darum, den Anschluss an den Spitzenreiter nicht zu sehr abreißen zu lassen. Ergo werden Spieler beider Mannschaften mit besonderem Einsatz bei der Sache sein. Gespannt sein darf man auf den Auftritt des 21-jährigen TuS-Schlussmanns Nicolas Robinson, seines Zeichen US-Nationalspieler, der einen Wechsel zum norwegischen Erstligaklub Elverum Handball für die kommende Saison anpeilt. In personeller Hinsicht steht bei den Pohlheimern hinter den Einsätzen mehrerer Spieler (u. a. Lukas Drommershausen) ein Fragezeichen. Auf keinen Fall dabei ist Jan Linck. HSG-Trainer Jens Dapper weiß möglicherweise erst kurzfristig, welche Spieler ihm zur Verfügung stehen. Dennoch, in eigener Halle musste die HSG bereits drei Niederlagen hinnehmen. Dabei soll es aber auch bleiben.

HSG Wettenberg - MSG Umstadt/Habitzheim (So., 16.30 Uhr/Großsporthalle Launsbach): »Wir wollen weiter punkten und uns im Mittelfeld festsetzen«, wünscht sich Wettenbergs Trainer Axel Spandau, der beim Personal wahrscheinlich Abstriche machen muss. So ist der Einsatz von Philippe Oyono und Niklas Puhl fraglich. Torhüter Yannick Dellner fällt mit einer Knieverletzung bis zum Saisonende aus.

»Umstadt/Habitzheim spielt mit einer 3:2:1-Deckung«, weiß der Wettenberger Coach. Für Spandau ist es überraschend, dass sich die Südhessen auf einem Abstiegsplatz befinden. Besonders zu beachten sind nach seiner Ansicht die Achse David und David (Acic und Lubar) sowie Stefan Hollnack und Tom Seiffert im Rückraum. »In Justin Kraus und Lorenz Schevardo haben die Umstädter außerdem eine torgefährliche Flügelzange«, ergänzt Spandau. »Wir haben uns noch etwas zu beweisen nach der hohen Hinrundenniederlage«, erinnert der Coach an das 20:33 in Groß-Umstadt.

HSG Kleenheim/Langgöns - TSV Vellmar (So., 17 Uhr/Weidighalle Oberkleen): Matthias Wendlandt nimmt den Gast aus Nordhessen nicht auf die leichte Schulter, obwohl der TSV in dieser Saison erst einmal als Sieger vom Parkett gegangen ist. »Vellmar ist eine körperlich starke Mannschaft«, berichtet der Kleenheimer Trainer. »Auch wenn die Nordhessen bisher nicht wirklich viele Punkte haben, wissen wir noch genau, wie schwer wir uns dort getan haben«, wirft der HSG-Coach warnend einen Blick zurück auf die Vorrundenpartie. Außerdem ist bei den Kleenheimern in personeller Hinsicht nicht alles zum Besten bestellt, wie Wendlandt wissen lässt:

»Bei uns ist vermutlich weiterhin Fabian Höpfner verletzungsbedingt nicht dabei. Außerdem ist Torhüter Manuel Eckhardt krank.« Dagegen hat der Kleenheimer Coach die berechtigte Hoffnung, dass Micha Wiener wieder »voll« mitspielen kann. Auch wenn die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antreten werden: Die Favoritenrolle können sie diesmal nicht an den Kontrahenten abgeben.

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