12. Januar 2020, 20:57 Uhr

»Verdienter Sieg«

12. Januar 2020, 20:57 Uhr
Sarah Lückenotte (Krofdorf Knights) mit einem einhändigen Pass beim Heimsieg gegen Alba Berlin (links Victoria Poros). FOTO: RAS

Bislang waren die Krofdorf Knights und Alba Berlin punktgleich. Im direkten Aufeinandertreffen der beiden Frauen-Basketball-Nord-Zweitligisten setzten sich die Wettenbergerinnen in der Eduard-David-Sporthalle mit 69:65 durch. Auch in der Hinrunde hatte es einen mittelhessischen Sieg mit vier Punkten Unterschied gegeben. Durch den Erfolg haben sich die Krofdorferinnen in der Tabelle auf Platz sieben geschoben und Berlin auf den neunten Rang abfallen lassen.

Die Voraussetzung waren für die Knights nicht die besten. Sie hatten nach der Weihnachtspause nur zwei Teamtrainingseinheiten, während die Hauptstädterinnen schon länger wieder zusammen arbeiten und in der Vorwoche bereits ein Pokalspiel absolvierten. An einen engen Ausgang der Partie hatte Teambetreuerin Tumika Rinderknecht geglaubt. Sie sollte damit richtig liegen. Keine der beiden Mannschaften lag einmal mit mehr als vier oder fünf Punkten vorne, was die jeweiligen Zwischenstände 17:15, 33:32, 48:50 nach den ersten drei Vierteln zeigen.

Insgesamt sah das Spiel der Krofdorferinnen nicht flüssig aus. Nach den Anfangsminuten hatten sie sich aber eingependelt, und vom erwarteten Berliner Vorteil war nichts mehr zu merken. Zugute kam den Gastgeberinnen, dass Alba ohne Ireti Amojo antrat und die als in den Griff zu bekommend eingestufte Erika Livermore unter ihrem Punktedurchschnitt blieb. Dafür machte Lena Gohlisch mit einer »überragenden Vorstellung« Probleme. Sie kam auf 26 Punkte, konnte die spannende Schlussphase aber nicht verhindern.

Erst lagen die Knights mit 63:60 vorne, kurz darauf die Gäste mit 65:63. 47 Sekunden vor dem Ende glich Krofdorf durch zwei Freiwürfe aus und erhöhte bei 34 Sekunden Restspielzeit durch weitere Freiwurftreffer zum 67:65 (Morgana Sohn). Es folgten drei Auszeiten und noch einmal zwei verwandelte Gastgeber-Freiwürfe (Darien Huff). Berlins letzter Dreierversuch fiel nicht. »Meiner Meinung nach war das ein verdienter Sieg, aber keine wirklich überzeugende Leistung«, wertete Co-Trainer Mika Scheidemann. Morgana Sohn bescheinigte er eine gute Partie. - Krofdorf: Huff (13/1 Dreier), Kracikovà (14), Lückenotte (9/3), Seel (8/2), Sohn (17), Williams (8), Dobler, Ishaque, Quapil. / Berlin: Abbott (1), Beier (2), Gohlisch (26/2 Dreier), Hirmke (12/4), Kujat (2), Livermore (14), V. Poros (2), Reuß (6), Höfermann, A. Poros, Wilke.

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