04. März 2018, 22:02 Uhr

Überraschender »Big Point« für Wettenberg

04. März 2018, 22:02 Uhr

Das war ein überraschend angenehmer Sonntagnachmittag für Thomas Schäfer und seine Handballdamen der HSG Wettenberg. Der Oberligist landete mit dem 28:23 (18:13) beim Tabellenführer HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden einen Überraschungscoup, der im Abstiegskampf zum »Big Point« werden könnte. »Ich hoffe, dass uns dieser Sieg mehr Motivation gibt, zu sehen, dass wir es schaffen können«, sagte Schäfer. Vorerst steht Wettenberg damit einen Zähler vor dem ersten Abstiegsrang.

Der Sieg gegen den Tabellenführer, der in den bisherigen 16 Saisonspielen erst einmal verlor, war auf die erneut starke Defensivarbeit und einer besseren Ausnutzung der »freien Bälle« zurückzuführen. »In der Abwehr stehen wir oft gut, nun haben wir auch die Chancen besser genutzt«, erklärte Schäfer.

Die Partie bot eine interessante Entwicklung: Bis zur 20. Minute lief die HSG ständig hinterher, lag nach einem Drittel der Partie mit 8:10 zurück. Dann folgte die Wende: Mit einem verwandelten Siebenmeter von Toni Schuldt, die insgesamt auf sieben Treffer kam, begann die starke Phase der Wettenbergerinnen, die bis zur Pause auf 18:13 davonzogen. »Wir haben zwei, drei Bälle leicht abgefangen und sind über die erste und zweite Welle zum Erfolg gekommen. So kann man sich absetzen«, erklärte der Coach.

Der Favorit zog direkt nach der Halbzeit noch einmal an, kam auf 17:18 heran, ehe Wettenberg wieder zum Spiel fand und in der 45. Minute beim 23:18 die Differenz des Pausen-Vorsprungs wieder hergestellt hatte. Neben Schuldt ragte von der Trefferanzahl dabei Theresa Pohl mit fünf Toren heraus. »Wir konnten nach der stärkeren Phase des Gegners zum Glück noch einmal einen Zahn zulegen und standen dann wieder gut.«

Der unerwartete Auswärtssieg spült Wettenberg vorerst auf den siebten Platz – am kommenden Wochenende geht zum Tabellennachbarn SG Bruchköbel. In der bedeutsamen Partie soll der Schwung von diesem Sonntag mitgenommen werden.

Weiterst./Braunsh./Worf.: Saper, K. Avemarie; Zorenc (1), Schneider, Bork (2), Himmelheber, R. Becker (2), Rüdig, Schwarzkopf (9/5), V. Avemarie, Hartweck, P. Becker (2/1), Leibl (3).

Wettenberg: Rinn, Habermehl; Münch (2), Schuldt (7/1), S. Pohl (1), Kraft (3), Tafferner (3), T. Pohl (5), Schwab (4), Stephan (1), Tröller (2), Till.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Eichner/Henkel. – Zuschauer: 100. – Zeitstrafen: 2:6 Minuten. – Siebenmeter: 6/6 – 1/1.

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