Lokalsport

Turnerinnen auf Weg in Spitzenklasse begleitet

War es vor zehn Jahren noch ein großes Fest zu seinem 70. Geburtstag mit vielen Weggefährten aus dem Turnbereich, so war die Feier zu seinem 80. Geburtstag am 17. Mai in relativ kleiner Runde aber nicht minder attraktiv: Horst Gohr hatte in die Naunheimer Mühle eingeladen, um im Freundeskreis seinen runden Geburtstag zu feiern.
23. Mai 2018, 17:46 Uhr
Redaktion
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War es vor zehn Jahren noch ein großes Fest zu seinem 70. Geburtstag mit vielen Weggefährten aus dem Turnbereich, so war die Feier zu seinem 80. Geburtstag am 17. Mai in relativ kleiner Runde aber nicht minder attraktiv: Horst Gohr hatte in die Naunheimer Mühle eingeladen, um im Freundeskreis seinen runden Geburtstag zu feiern.

Beruflich war er bis 2003 am sportwissenschaftlichen Institut der Justus-Liebig-Universität tätig, wo er die Bereiche Gerätturnen weiblich und Windsurfing vertrat. Er war bei den Studierenden bekannt für seine anspruchsvollen Anforderungen. Dennoch genoss er angesichts seiner fachlichen Kompetenz allseits hohes Ansehen. Bereits vor seiner Universitätslaufbahn war Gohr Inhaber sämtlicher Trainerlizenzen im Kunstturnen der Männer und Frauen. Er betreute von 1970 bis 1973 das Frauen-National- und Olympiateam. Bis 1988 war er für die Frauen-Trainerausbildung und als Bundesfachwart der Kunstturnerinnen im Deutschen Turner-Bund im Amt. Von 1975 bis 1981 war er für die Kunstturnvereinigung Wetzlar tätig und begleitete in dieser Zeit viele Turnerinnen auf ihrem Weg in die deutsche Spitzenklasse. War der Jubilar in seiner Jugendzeit ein gute Sprinter in seinem Heimatverein in Itzehoe, so war er bis zu seinem Eintritt ins Rentenalter ein hervorragender Surfer. (Foto: Drolsbach)

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