Grünbergs Trainer Dejan Kostic hatte für das Pokal-Aufeinandertreffen mit dem Zweitliga-Rivalen ChemCats Chemnitz nur acht seiner Basketballerinnen zur Verfügung. Sie lösten ihre Aufgabe gut und zogen durch den deutlichen 60:42-Erfolg ins Achtelfinale des DBBL-Cup-Wettbewerbs ein.

Auf die eingeplante Unterstützung der Zuschauer musste kurzfristig verzichtet werden. Wegen der sich verschärfenden Corona-Situation durfte kein Publikum in die Halle. »Wir müssen froh sein, dass wir in die Halle können und trainieren und spielen dürfen«, hofft Kostic auf das Anhalten dieses Ist-Zustandes.

Seine Vorgabe an die Bender Baskets vor der Partie war, »zufrieden nach Hause zu gehen«. Sie setzten diese um und zeigten sich gegenüber dem letztwöchigen Pokalauftritt in Bochum verbessert. Den schönen Erfolg trübte allerdings die Schulterverletzung von Carlice Poelstra. Die Diagnose und eventuell damit verbundene Ausfallzeiten muss eine für heute angesetzte MRT-Untersuchung ergeben. So gibt die Leistung der Gallusstädterinnen ihrem Coach zwar Mut für den Zweitliga-Start am Samstag bei Alba Berlin. »Aber die Verletzungssorgen auf den großen Positionen mit Lena Dziuba und Carlice Poelstra überwiegen.« Kostic macht klar, dass es für Grünberg in der jetzigen Situation schwer ist, schnell die Lücke zu füllen, sollte sich längeres Fehlen abzeichnen.

Von der ersten Minute an machten die Bender Baskets ihre Präsenz auf dem Feld deutlich. Ihre Körpersprache ließ keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen. Sie legten mit Ablauf des ersten Viertels das 23:11 vor.

Auch die weiteren drei Abschnitte hatten sie unter Kontrolle. Sowohl in der Offense als in der Defense waren sie dominierend, wobei Kostic jedoch anmerkte, vor allem im Angriff noch Luft nach oben zu haben. Bis zur Pause sprang das 36:23 heraus.

In der Folge ließ sich Grünberg nicht vom Weg abbringen. Es wurden wenige Fehler in der Defense gemacht, wodurch die Gäste kaum Möglichkeiten bekamen.

»Nur 42 Punkte von Chemnitz. Das ist echt cool.« Kostic war begeistert von der Leistung seiner kurzen Rotation, die zudem 21 Steal hatte und das Reboundverhältnis eindeutig mit 46:33 für sich verbuchte.

Bender Baskets Grünberg: Seegräber (3), Mevius (15), Meinhart (2), Poelstra (2), Villwock (5), Hedrich (4), Kohl (8), Blanks (21).

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