02. Dezember 2018, 22:38 Uhr

Torhüterduell entscheidet

02. Dezember 2018, 22:38 Uhr
Der siebenfache Torschütze Björn Hofmann von den TSF Heuchelheim steigt hoch und zieht ab (vorne die Petterweiler Thorsten Koch/Nr. 10 und Roman Hitzel). (Foto: Merz)

Eine starke Leistung der TSF Heuchelheim blieb unbelohnt. Beim Spitzenreiter der Handball-Landesliga, dem TV Petterweil, zeigten die Heuchelheimer einen couragierten Auftritt und machten dem hohen Favoriten das Leben sehr schwer. Am Ende stand eine etwas zu hoch ausgefallene 23:28 (11:14)-Niederlage der TSF beim Topteam, sodass die Mittelhessen weiter auf Platz zehn bleiben.

Der deutliche Sieg des Ligaprimus am Sonntagabend täuscht allerdings darüber hinweg, dass es für Petterweil ein hartes Stück Arbeit war, bevor beide Punkte auf dem eigenen Konto verbucht waren. »Wir haben uns die gesamte Spielzeit hinweg schwer getan und einen klassischen Arbeitssieg errungen«, befand Petterweils Trainer Martin Peschke. Die von Claus Well betreuten Heuchelheimer machten den Gastgebern das Leben nicht leicht. An der gut funktionierenden TSF-Abwehr biss sich die Heimmannschaft oftmals die Zähne aus. Daneben zeigte sich Björn Hofmann erneut treffsicher und war von der TVP-Deckung nur schwer zu kontrollieren.

»Wir haben unter der Woche hart gearbeitet und uns heute wesentlich besser präsentiert als in der Vorwoche gegen Oberursel«, freute sich Well nach dem Abpfiff. Obwohl sein Torhüter Erik Schlesinger mit einer guten Leistung aufwartete, war Well der Meinung, dass die Torhüterleitung in der Summe für den TVP-Torhüter Iteb Bouali gesprochen habe. »Wir haben uns immer wieder gute Abschlusspositionen erarbeitet, sind aber zu oft an ihm gescheitert«, befand Well. Obwohl sich die Gastgeber in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich ein 5:2 (Trouvain/7.) herauswarfen, verlief das Spiel bis zum 11:11 (25.) ausgeglichen. Lange (2) und Hitzel sorgten mit ihren Toren dann für eine Drei-Tore-Führung der Gastgeber zur Pause.

Bis zum 20:16 (Dänner/48.) führte Petterweil in der zweiten Halbzeit durchgängig mit zwei bis vier Toren Vorsprung. In der 50. Spielminute musste Bouali dann das Feld verletzt verlassen. Im Anschluss verkürzte Rinn auf 17:20. »Da kam bei uns noch einmal leichte Hoffnung auf«, meinte Well und sah sich darin bestätigt, da beide Mannschaften in den folgenden fünf Minuten auf Augenhöhe agierten. Die Gäste öffneten nach dem 23:20 (55.) die Deckung. Die dadurch entstehenden Räume nutzte Petterweil aber und erhöhte den Vorsprung noch auf fünf Tore.

TV Petterweil: Bouali, Schneiker; Trouvain (2), Koch (1), Witzel (2), Pfeiffer, Jonas Koffler (4), Dänner (5/2), Alt (2), Neuhalfen (1), Lange (6/4), Hitzel (3), Wassberg (2).

TSF Heuchelheim: Winter, Schlesinger; Pitz, Lichert, Fehmi Kaplan, Czaja (5), Weber (1/1), Sascha Hofmann, Rinn (5), Koch (1), Björn Hofmann (7), Kröck (2), Abbas Kaplan (2).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Baby/Wahler (Weilburg/Limburg). – Zuschauer: 170. – Zeitstrafen: 6:6 Minuten. – Siebenmeter: 7/6:1/1.

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