26. Oktober 2017, 20:23 Uhr

Bundesliga MJA

Topspiel für HSG in Großwallstadt

26. Oktober 2017, 20:23 Uhr

Zwei schwere Auswärtspartien warten auf die mittelhessischen Vertreter der A-Jugend-Bundesliga. Die Handballer des TV 05/07 Hüttenberg sind beim TV Gelnhausen zu Gast, die HSG Wetzlar U19 tritt zum Spitzenspiel beim Tabellendritten TVG Junioren Akademie an.

TV Gelnhausen – TV 05/07 Hüttenberg (Samstag, 15 Uhr, Großsporthalle Realschule Gelnhausen): Bei der Partie Fünfter gegen Sechster spricht TVH-Trainer Arno Jung von einem »echten Spitzenspiel«. Hüttenberg hat sich im Verlauf der Saison gesteigert und auch die Angriffsleistung enorm verbessert. »Bezüglich der Chancenverwertung, Effektivität und Konstanz haben wir uns deutlich gesteigert. Mit dieser Entwicklung bin ich überaus zufrieden«, lobte Jung. Aber auch in der Abwehr haben seine Jungs bisher gute Leistungen gezeigt, die sie in Gelnhausen wieder abrufen müssen. Die Mannschaft dürfte viel Selbstvertrauen getankt haben und kann optimistisch in die Partie gehen. Mit einem Sieg gegen den TVG kann Hüttenberg in der Spitzengruppe mitmischen. »Davon gehe ich, bei allem Respekt für Gelnhausen, auch aus.« An die Halle hat man jedenfalls gute Erinnerungen: Der Jahrgang 2000 ist dort am 19. März Hessenmeister geworden. Daher verbindet ein Teil der Mannschaft mit dieser Halle positive Emotionen, die Rückenwind verschaffen könnten. Ausfallen wird verletzungsbedingt Merlin Fuß, der noch etwa vier Wochen Pause benötigt.

TVG Junioren Akademie – HSG Wetzlar U19 (Sonntag, 13.30 Uhr, Sportpark Großwallstadt): Der hohe 37:22-Sieg letzte Woche gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden hat dem Team der HSG gut getan. Ohne Abwehrchef Philip Oyono und Trainer Thomas Weber war man unsicher, ob die Vorbereitung auf den Punkt funktionieren würde. Mit dem guten Ergebnis haben die Jungs gezeigt, dass sie auch in solch gewandelten Situationen die Vorgaben gut umsetzen können. Mit Großwallstadt wartet am Wochenende jedoch ein anderes Kaliber. »Das wird kein einfaches Spiel«, meinte Co-Trainer Kai Nober. Der TVG war in den letzten Jahren immer in der Jugend-Bundesliga vertreten und unter den ersten Sechs mit dabei. Dazu ist die Anwurfzeit für ein Auswärtsspiel problematisch. »Da müssen wir von Beginn an auf der Platte sein.« Nober erwartet von der Mannschaft, von Anfang an wach und fokussiert zu sein, um es dem TVG schwer zu machen, in einen Lauf zu kommen. Großwallstadt spielt eine schnelle erste und zweite Welle, was von der HSG ein gutes Rückzugsverhalten verlangt. »Sie verfügen auch über einen guten Torhüter. Da gilt es, die Abschlussquote insgesamt sehr hoch zu halten«, sagt Nober. Außer Oyono sind alle Mann an Bord und bereit für das Spitzenspiel.

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