02. Februar 2020, 21:42 Uhr

Tadellose Leistung

02. Februar 2020, 21:42 Uhr
Nina Zieger (TSG Leihgestern) trifft per Gegenstoß, Olivia Pietzner von der HSG Kleenheim-Langgöns II kann nicht mehr eingreifen. FOTO: RAS

Die TSG Leihgestern ist in der Handball-Landesliga der Frauen unbeirrbar auf Titel- und Aufstiegskurs. Der Spitzenreiter gab sich am Wochenende einmal mehr keine Blöße und schlug die HSG Kleenheim-Langgöns II sicher mit 34:23. Leer ging der TV Hüttenberg II aus, der gegen die TSG Eddersheim II mit 23:27 verlor. Besser machte es die HSG Wettenberg II, die in Idstein mit 29:27 die Oberhand behielt. Ebenso zwei Punkte verbuchte die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen mit dem 34:28 in Goldstein.

TSG Leihgestern - HSG Kleenheim-Langgöns II 34:23 (15:8): Bereits zur Halbzeit konnte die TSG einen sicheren Vorsprung verbuchen (15:8). Die Abwehr war der Schlüssel zum Erfolg für die TSG, die Ballgewinne konnten in der ersten oder zweiten Welle zum Torerfolg genutzt werden. Im gebundenen Spiel war es Olivia Reeh, die immer wieder geschickt ihre Mitspielerinnen in Szene setzte. »Wir haben das sehr ordentlich gemacht. Was wir uns vorgenommen hatten, konnten wir auch umsetzen«, so die zufriedene TSG-Trainerin Jonna Jensen. Die TSG legte los wie die Feuerwehr und konnte dem Spiel den Stempel aufdrücken. In der elften Minute führte sie bereits mit 6:2. In der 15. Minute sogar mit 9:3, aber Kleenheim kämpfte sich zurück ins Spiel und konnte etwas verkürzen. In der 21. Minute betrug der Leihgesterner Vorsprung beim 10:7 nur noch drei Tore. Bis zur Halbzeitpause setzte sich aber wieder die TSG durch. Die zweiten 30 Minuten waren eine klare Angelegenheit zugunsten der TSG. Bereits in der 44. Minute war zum ersten Mal ein Zehn--Tore-Vorsprung erspielt.

Leihgestern: Röhr, Krämer; Zieger (4), Steinhaus (10), Penning (2), Kerdi (1), Walther (1/1), Viebahn (3/1), Appel (4), Reeh (5), Schulz, Kunzig (1), Faber (3). - Kleenheim-Langgöns II: Altenheimer, Stahl; Heidt, Barnusch (4), Dietz (6), Bretz, Schuch (6), Ulm (1), Hänsel (1), Marwald, Pietzer (5/2). (rüb)

Erster Sieg 2020 für HSG

TV Idstein - HSG Wettenberg II 27:29(15:16): Nach den Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Wiesbaden und Leihgestern gelang den Wettenbergerinnen im dritten Rückrundenspiel der erste Sieg. Wettenberg lag während der gesamten 60 Minuten nur ein einziges Mal in der ersten Hälfte in Rückstand, Idstein erwies sich jedoch als unbequemer Gegner und ließ sich zu keiner Zeit abschütteln. Entsprechend zufrieden war nach dem Spiel das HSG-Trainerduo Schmitz/Schneider, Ralf Schmitz sagte im Anschluss der Partie: »Das war ein absolutes Kampfspiel, wir haben den Kampf aber von Anfang an angenommen, fast die gesamte Zeit geführt und dank einer geschlossenen Leistung die zwei Punkte mitgenommen.« Die Gäste kamen gut ins Spiel und konnten sich schnell eine 4:1-Führung erspielen. Diesen Drei-Tore-Vorsprung behaupteten die Mittelhessinnen und hielten ihn bis zum 11:8. Ein kleiner Bruch kam ins Spiel der Auswärtsmannschaft, so dass Idstein beim 14:13 das erste und letzte Mal in Führung ging.

Auch im zweiten Durchgang fand die HSG gegen die körperlich überlegenen Gegenspielerinnen immer wieder gute Lösungen und legte zwischenzeitlich sogar vier Treffer vor. Der Turnverein gab sich keineswegs auf, kämpfte weiter und konnte fünf Minuten vor dem Ende auf zwei Treffer verkürzen, immer wieder setzte die wendige Rückraumspielerin Martina Ruchti Akzente, am Ende fuhr Wettenberg II aber einen verdienten Auswärtssieg ein. - Wettenberg: Kraus, Stöhr; Jansche (5), Risse, Fischermanns (1), Rückel (7), Schäfer, Drommershausen, Till (3), Herbert (1), Simon (2), Rolshausen, Schneider (2), Weise (8/5). (miw)

Der Gast ist zu stark

TV Hüttenberg II - TSG Eddersheim II 23:27 (10:15): Bereits zur Halbzeit betrug der Rückstand der Spielerinnen von Stefan Mappes fünf Tore beim 10:15. Hüttenberg II startete nicht gut in die Partie, es fehlte der Zugriff auf die Angreiferinnen aus Eddersheim. Dies hatte in der neunten Minute bereits einen 3:7-Rückstand zur Folge. Das Spiel des TVH verbesserte sich auch in der Folgezeit nicht deutlich, somit musste man in der 22. Minute einen 7:13-Rückstand quittieren. Im Verlauf der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit konnte Hüttenberg II den Rückstand nicht entscheidende verkürzen, aber es gelang dem TVH immerhin, nicht noch einen größeren Abstand hinnehmen zu müssen. Als in der 50. Minute Kira Rüpprich zum 18:21 verkürzen konnte, war wieder etwas Licht am Ende des Tunnels. Eddersheim konnte sich aber im Anschluss vorentscheidend auf 24:18 absetzen. Die Entscheidung war gefallen, Hüttenberg II konnte nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Ein wichtiges Spiel wird nun am nächsten Wochenende das Match gegen die HSG Wettenberg II werden. Bei einem Sieg bleibt das Mittelfeld der Liga in Reichweite. Sollten aber keine Punkte geholt werden, verliert man langsam den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze in der Landesliga Mitte.

Hüttenberg II: Martin, Muth; Walter (1), Klaus (1), Stroh (1), Couper (3), Wallenfels (3), Herzberger, Stankewitz, Rüpprich (9/5), Taylor (3), Müller, Michel, Langenbach (2). (rüb)

HSG Goldstein/Schwanheim - HSG Dutenhofen/Münchholzhausen 28:34 (14:17): Nach einem etwas holprigem Start bringt die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen die nächsten zwei Punkte mit nach Mittelhessen. Die HSG konnte am Sonntagabend bei der HSG Goldstein/Schwanheim mit 34:28 gewinnen. Die Pausenführung hatte sich die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen bereits beim 17:14 gesichert.

Zu Beginn der Partie lief der Motor bei Dutenhofen/Münchholzhausen noch nicht wie gewohnt auf Höchstleistung. Die Gäste mussten die meiste Zeit in der ersten Hälfte einem Rückstand hinterherlaufen. Erst in der 28. Minute konnte das erste Mal die Führung übernommen werden (15:14). Bis zur Halbzeit wurden dann aber noch zwei Tore nachgelegt und so für eine gute Ausgangslage für die zweiten 30 Minuten gesorgt. Die ersten zehn Minuten in Hälfte zwei brachten dann auch die Entscheidung in diesem Spiel. Dutenhofen/Münchholzhausen drückte mächtig aufs Tempo, die Abwehr stand sehr sicher. Wenn es mal ein Wurf auf das Tor der Gäste schaffte, wurde dieser meist Beute der gut ausgelegten Torfrau. In der 41. Minute war die Führung bereits auf 24:17 ausgebaut. Als Lisa Schäfer in der 55. Minute das 32:25 erzielte, war allen klar, der Sieg würde an diesem Tag nach Dutenhofen/Münchholzhausen gehen.

Trainer Sebastian Roth war nach dem Spiel auch voller Lob für seine Mannschaft: »Wir haben dem Gegner alles abverlangt. Es war egal, welche Abwehrformation Goldstein gespielt hat, wir hatten für alles die passende Antwort«. - Dutenhofen/Münchholzhausen: Pafle, Naß; Otto (3/1), Klein (6), Schmidt (3), Naumann (6), Bender (2), S. Schmidt (1), Neul (2), Kaminski (5), Carotenuto (3), Hahn, Schäfer (2), Hels. (rüb)

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