Benjamin Höfer, der Trainer der TSG Wieseck, haderte. Im Derby der Fußball-Gruppenliga musste er mit seiner Mannschaft am Samstag am vorletzten Spieltag eine knappe und unglückliche 1:2-Niederlage gegen den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg II, der damit am letzten Spieltag sein »Endspiel« um Platz zwei gegen den VfB Wetter hat.

»Es war ein Spiel auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für uns. Wir hatten mindestens einen Punkt verdient, aber einige Entscheidungen des Unparteiischen waren aus meiner Sicht mehr als fraglich«, sagte Höfer. Dabei ließ sich das Gießener Sportkreis-Derby für seine TSG Wieseck gut an, die zu einigen Gelegenheiten kam, ehe nach 37 Minuten das fällige 1:0 bejubelt werden konnte. Nach einem Eckball war Trimor Berisha zur Stelle.

Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff haderten die Gastgeber mit dem Referee, denn der entschied auf Eckball für die Pohlheimer, obwohl man bei der TSG der festen Überzeugung war, dass der Ball noch gar nicht die Torauslinie überschritten hatte. »Das war mehr als ein Meter«, so Höfer. Doch es gab Eckball – und daraus resultierte das 1:1 durch Teutonia-Spielertrainer Gino Parson. Die Partie wurde mit zunehmender Dauer hitziger, die Stimmung hatte sich aufgeheizt.

Die Gießener Vorstädter hatten zudem vergeblich einen Elfmeter nach einem aus ihrer Sicht »klaren Foul«, so Höfer, an Andrew Iyasere gefordert – doch der Referee wollte kein Foul gesehen haben. So deutete vieles auf ein Unentschieden hin, was für die Pohlheimer im Kampf um Platz zwei zu wenig gewesen wäre. Bis fünf Minuten vor dem Ende Serkan Pancar zur Stelle war und das Spielgerät zum glücklichen 2:1 für seine Farben ins Netz hämmerte. Die TSG versuchte anschließend nochmals alles, aber ohne Erfolg, so dass die Pohlheimer die drei Punkte mit auf die Heimreise nehmen konnten.

TSG Wieseck: Lehmann; Johannes Alber, Schmidt, Hakki Celik (ab 82. Stephan Alber), Bluhm (ab 63. Abraham), Grouls, Schneider, Andrew Iyasere (ab 63. Avcu), Röhmig, Harun Celik, Berisha.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg II: Nigbur; Taskin (ab 46. Neubert), Mazitov, Schlecht (ab 70. Pinkl), Schmandt, Güngör, Aslan, Parson, Pancar, Keles (ab 77. Dzemaili), Wiertelorz.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Vollmer (Kathus). – Zuschauer: 100. – Torfolge: 1:0 (37.) Berisha, 1:1 (50.) Parson, 1:2 (85.) Pancar.

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