09. November 2018, 22:02 Uhr

Straucheln für Top-Duo verboten

09. November 2018, 22:02 Uhr
Auch wenn hier Kinzenbachs Angreifer Ahmet Marankoz zu Fall kommt, genau das will die SG im Heimspiel gegen den FC Dorndorf am Sonntag verhindern – dass der Abstiegskandidat zu einem Stolperstein wird. (Foto: fro)

Die beiden Spitzenteams der Fußball-Verbandsliga Mitte sind am Sonntag im Einsatz. Die SG Kinzenbach will mit einem Heimsieg gegen den FC Dorndorf ihren zweiten Tabellenplatz festigen, Spitzenreiter FSV Fernwald strebt beim FC Waldbrunn seinen zehnten Auswärtssieg in Folge an. Der Tabellendritte TuS Dietkirchen steht heute beim Schlusslicht TSV Bicken vor einer lösbaren Aufgabe. Im Verfolgerduell stehen sich am Sonntag der SV Zeilsheim und der FV Biebrich 02 gegenüber. Der SSV Langenaubach wird bei der DJK Flörsheim vorstellig, während der SV Bauerbach und der FV Breidenbach aufeinandertreffen.

Platzverhältnisse annehmen

FC Waldbrunn – FSV Fernwald (Sonntag, 15 Uhr, in Fussingen): Nach dem 4:2 in Schwanheim ist die Auswärtsbilanz der Elf von Trainer Karl-Heinz Stete weiterhin makellos. Nun soll der zehnte Streich gelingen, um den seit dem vergangenen Wochenende wieder auf acht Punkte angewachsenen Vorsprung auf die Verfolger aus Kinzenbach und Dietkirchen zu behaupten. »Das aggressive Anlaufen der Germania hatte uns das Leben zunächst schwer gemacht. Nach den gegnerischen Platzverweisen ist die Partie zu unseren Gunsten gekippt. Wir hatten zwar auch eine Portion Matchglück, doch am Ende hat sich unsere Qualität durchgesetzt. Unsere drei Sturm-Asse Rafael Szymanski, Felix Erben und Denis Weinecker haben letztlich den Unterschied gemacht«, blickt Stete zurück. Für die Partie auf dem Naturrasen in Fussingen erwartet der FSV-Trainer umkämpfte 90 Minuten. »Wir müssen die Platzverhältnisse annehmen, denn die Voraussetzungen sind für beide Teams gleich. Beim 4:3-Erfolg im Hinrundenspiel haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir sind gewarnt und müssen vor allem die beiden FC-Spielertrainer Steffen Moritz und Christian Mehr im Auge behalten«, so Stete, der auf ein 4-4-2-System setzt.

Personelles: Louis Goncalves und Julian Bender stehen wieder zur Verfügung. Dominik Völk hat seinen Außenbandriss im Knie auskuriert und wird nach zehn Spielen Pause erstmals wieder auf der Bank Platz nehmen. Der Einsatz von Felix Erben (Leistenprobleme) ist fraglich. Oliver Richardt fällt aufgrund einer Oberschenkelzerrung aus. André Marius Jörg hat nach seinem Ermüdungsbruch im Becken zwar wieder mit dem Lauftraining begonnen, für ein Comeback ist es bei ihm aber noch zu früh. Zudem stehen die beiden Langzeitverletzten Marco Filges und Nils Kitler auf der Ausfallliste.

Spannung hochhalten

SG Kinzenbach – FC Dorndorf (Sonntag, 15.30 Uhr): Nach dem 1:0-Erfolg im Spitzenspiel gegen den TuS Dietkirchen muss die SG nun gegen das »Kellerkind« aus Dorndorf ran. Der FC rangiert mit Rang 15 der Tabelle auf einem direkten Abstiegsplatz. Gerade gegen diesen vermeintlich leichten Gegner kann man schnell Schiffbruch erleiden. Um dies zu verhindern und weitere drei Punkte auf der Habenseite verbuchen zu können, tritt SG-Trainer Oliver Dönges daher als Mahner auf. »Wir müssen die Spannung hochhalten, denn der Sieg gegen Dietkirchen ist nur dann etwas wert, wenn wir in den verbleibenden Spielen bis zur Winterpause nachlegen. Wir dürfen die Aufgabe gegen den FC nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn sonst geht dies ganz schnell in die Hose«, sagt Dönges. Das Hinrundenspiel hatten die Rot-Weißen mit 3:0 gewonnen. »Wir werden wieder offensiver als gegen den TuS auftreten. Wir wollen das Spiel machen und den Gegner dazu zwingen, uns hinterherzulaufen«, lautet der Dönges-Matchplan.

Personelles: Ahmet Marankoz hat aufgrund seiner Prellung auf dem Spann nur dosiert trainiert, dennoch wird der Top-Torjäger der SG einsatzbereit sein. Max-Peter Mohr (Kapselriss am Knöchel) und Sergej Maro (Oberschenkelzerrung) werden dagegen erneut ausfallen. Panagiotis Apostolou (Bänderriss), Erkan Hasan, Leon Mendez und Hakan Sirganci fehlen ebenfalls.

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