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Starke Leistung in Bamberg: Die 46ers-Spieler im Check

Es war eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Heimpleite gegen Bayern, zu Punkten hat es dennoch für Basketball-Bundesligist Gießen 46ers in Bamberg nicht gereicht. Die Spieler im Check.
04. Oktober 2017, 10:11 Uhr
Martin Vogel
Brose Bamberg vs GIESSEN 46ers
Ingo Freyer kann es nicht fassen. Trotz starker Leistung verliert sein Team mit 84:87 in Bamberg. (Foto: Vogel)

Mit einer couragierten Leistung bringen die Gießen 46ers den amtierenden Meister Brose Baskets Bamberg am Sonntagnachmittag an den Rand einer Niederlage. Letztlich verliert die Freyer-Truppe beim 84:87 in Oberfranken aber auch ihr zweites Saisonspiel. Nachdem der Saisonauftakt mit einer Klatsche gegen den FC Bayern München vor heimischem Publikum mächtig in die Hose gegangen war, war bei den 46ers eine deutliche Steigerung zu erkennen. Die Spieler im Einzel-Check:

Wertvoll

  • Benjamin Lischka: Das wahrscheinlich beste BBL-Spiel bisher des Forwards. Kam auf 16 Punkte und acht Rebounds gegen den amtierenden Meister und hätte es verdient gehabt, die Partie mit einem weiteren Dreier am Schluss zumindest in die Verlängerung zu schicken.
  • John Bryant: Spielte so, wie man es sich von ihm erhofft hatte. Der Center war der Anker im Gießener Spiel und hatte am Ende nicht nur ein Double-Double (14 Punkte/13 Rebounds), sondern auch drei geblockte Würfe im Statistikbogen stehen.



Guter Job

  • Jamar Abrams: War gegen Bayern München schon stets bemüht, dieses Mal fruchteten seine Bemühungen auch. Vor allem von außen stark.
  • Mahir Agva: Nicht immer waren seine Anstrengungen von Erfolg gekrönt, doch der 21-Jährige wollte sichtlich.
  • Darwin Davis: Machte einen massiven Sprung im Vergleich zum Bayern-Spiel und ließ sich auch von Nikos Zisis und Maodo Lo nur selten abkochen. Starke acht Assists verbuchte er, muss aber an seiner Wurfauswahl weiter arbeiten.
  • Austin Hollins: War, wie schon gegen München, früh foulbelastet und verkürzte so seine Spielzeit. Wenn er auf dem Feld war, war er aber eine konstante Gefahr für die Bamberger Defensive.



Okay

  • Mauricio Marin: Deutlich sicherer im Aufbau als noch gegen die Bayern, half er, Hollins nach seinen Foulproblemen zu vertreten.



Naja

  • Jahenns Manigat: Auch er wollte in jedem Fall, nur gelang ihm zu selten in der Offensive etwas: Alle sechs Würfe gingen am Netz vorbei. Immerhin aber auch fünf Assists vom Kanadier.



Blass

  • Niemand.



Nicht bewertet wegen zu geringer Spielzeit
 

  • Marco Völler und Bjarne Kraushaar.

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