22. September 2019, 21:32 Uhr

Spaß mit Idolen von früher

Uwe Bein muss kurzfristig passen. Die Traditionself der Frankfurter Eintracht hält dennoch genug prominente Namen bereit und lockt 600 Zuschauer auf den Sportplatz nach Nieder-Gemünden.
22. September 2019, 21:32 Uhr
600 Zuschauer wollen am Freitagabend die Ex-Profis der Frankfurter Eintracht sehen. Ervin Skela von der Traditionself hat es hier mit Wojtek Engel (links) von »TSV and friends« zu tun. (Foto: ras)

Manfred Binz, Ervin Skela oder auch Slobodan Komljenovic. Für den eingefleischten Eintracht-Fan gab es am Freitagabend Fußball-Tradition zum Anfassen. Zum 100-jährigen Jubiläum des TSV Burg-/Nieder-Gemünden kamen die Ex-Profis der Frankfurter in den Vogelsberg. Selbst die Kids, die die etwas in die Jahre gekommenen Adlerträger nicht mehr zu aktiven Zeiten sehen konnten, hatten ihren Spaß mit den Idolen von früher. Dass »TSV and friends« mit 0:2 unterlagen, störte am Ende niemand. Hauptorganisator Rainer Stein und seine Crew dürften zufrieden gewesen sein.

Die Gastgeber konnten auf sportliche Unterstützung aus der Nachbarschaft zählen. Neben der alten Gemündener Garde kickten u. a. verdiente Homberger, Kirtorfer und Mücker Akteure mit. Zur Pause wechselten die 22 Spieler von »TSV and friends« komplett durch.

»Der Ronny Borchers hat sich ein bisschen über unseren Platz gewundert«, berichtete Mitorganisator Michael Bruch. »Er hat sich nach dem Untergrund erkundigt und wollte wissen, ob das Beton ist. Vermutlich mit einem Augenzwinkern.« So kamen die Adlerträger auch nicht ganz so gut zurecht mit dem Geläuf, erzielten aber immerhin zwei Treffer durch Manfred Binz und Steffen Herzberger. »Für uns hatte Thomas Gemmer ein bis zwei gute Möglichkeiten«, ließ Bruch wissen.

Ein ganz großer Name fehlte am Freitag jedoch aufseiten der Eintracht. Weltmeister Uwe Bein musste kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Auch Michael Guht war nicht mit von der Partie. Borchers stellte nach der Begegnung beim gemeinsamen Essen noch ein Handy-Video zusammen und schickte es dem 58-jährigen Bein mit besten Genesungswünschen aufs Smartphone. Nachrücker war Henry Nwosu, für den gar kein eigenes Leibchen da war. »Er musste das Trikot von Cezary Tobollik anziehen«, schmunzelte Bruch. Hoch im Kurs in Sachen Selfies und Autogramme stand derweil Ervin Skela, in den Spielzeiten 2002/2003 und 2003/2004 bester Torschütze im Profikader.

In den Einlagespielen präsentierte sich der U12-Nachwuchs des JFV Ohmtal Homberg gegen die JSG Lauter und die Frankfurter Eintracht. Die heimischen Bambini und die F-Jugend des TSV durften die Ex-Profis als Einlaufkinder aufs Feld begleiten. Ein besonderer Abend dürfte es auch für Schiedsrichter Michael Franke (Nieder-Ohmen) gewesen sein, der ein ganz großer Eintracht-Fan ist. Schwerwiegend eingreifen musste er aber nicht.

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