25. Januar 2019, 16:00 Uhr

Handball

Spandau ist entspannt

Jahresauftakt in der Handball-Oberliga Hessen – dabei sind aber nur die HSG Wettenberg bei Spitzenreiter Offenbach-Bürgel und die HSG Pohlheim, die nach Wiesbaden muss, im Einsatz.
25. Januar 2019, 16:00 Uhr
Trainer Axel Spandau (r.) wird mit seiner HSG Wettenberg beim Ligaprimus vorstellig. (hf)

Die HSG Kleenheim-Langgöns ist im DHB-Pokal für Amateure gefordert und trifft am Samstag (19.30 Uhr) auf den TV Korschenbroich. Das für dieses Wochenende vorgesehene Punktspiel gegen den ESG Gensungen/Felsberg wurde auf den 13. April verlegt. Ebenfalls am 13. April ausgetragen wird die Partie zwischen der TSG Münster und der Hüttenberger U23-Mannschaft. Ursprünglich sollte die Begegnung auch an diesem Wochenende stattfinden, doch hatten sich Johannes Wohlrab, in den ersten Saisonwochen noch Trainer der Hüttenberger »Zweiten«, und Münsters Abteilungsleiter Stefan Dobhan vor geraumer Zeit auf eine Verlegung verständigt. Hintergrund: Johannes Wohlrab besitzt Tickets für das WM-Halbfinale im Hamburg und möchte noch einen Tag »dranhängen«. Zwar ist er inzwischen nicht mehr Coach des TVH-Oberliga-Teams, dennoch wollte man die Verlegung nicht mehr rückgängig machen.

Zurück zur Oberliga Hessen, in der für die verbleibenden zwei heimischen Teams Auswärtsspiele anstehen. So möchte die HSG Pohlheim in die Erfolgsspur zurück, steht im Gastspiel morgen bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden vor einer kniffligen Aufgabe. Wollen die Pohlheimer, die aus den letzten sechs Spielen nicht einen Punkt geholt hatten, den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellen, müssen sie in der Landeshauptstadt Zählbares einfahren. Sicherlich nicht leichter wird es für die HSG Wettenberg, die ebenfalls am Samstag bei Tabellenführer TSG Offenbach-Bürgel auflaufen wird. Die Wettenberger stehen zwar auf dem fünften Platz, sind aber mit lediglich zwei Minuspunkten mehr belastet als der Spitzenreiter. Allerdings hat Wettenberg zwei Spiele weniger ausgetragen als die Handballer vom Main.

HSG Wiesbaden – HSG Pohlheim (Sa., 17.45 Uhr/Sporthalle Elsäßer Platz): Ein Sieg in Wiesbaden wäre Gold wert. Die Pohlheimer liegen zwei Pluspunkte vor den Gastgebern, die bei 8:18 Zählern den vorletzten Platz bekleiden und bei einem eigenen Erfolg die Pohlheimer tiefer in den Abstiegskampf ziehen würden. Bei den Gästen fehlt auf jeden Fall Felix Erdmann, doch will Pohlheims Trainer Jens Dapper weitere Ausfälle nicht ausschließen. In diesem Zusammenhang erinnert Dapper an das Hinrundenspiel, das die Pohlheimer trotz mehrfachem Ersatz mit einem Tor Differenz für sich entschieden. »Die Vorzeichen beim Rückrundenspiel sind nicht viel anders«, befürchtet der Coach der Mittelhessen. In Lorenz Engel, Pascal Henkelmann und Luis Garbo sieht Dapper im Rückraum die Wiesbadener Spieler, gegen die seine Mannschaft Lösungen finden muss. Beim letzten Auftritt der Wiesbadener am 9. Dezember in Babenhausen trat allerdings besonders Yakup Kaplan in Erscheinung, der nicht weniger als elf Treffer für seine Mannschaft erzielte. Dennoch verlor seine HSG mit 30:32. Neunmal war in dieser Begegnung Lorenz Engel erfolgreich. »Die Mannschaft hat Qualität«, urteilt Dapper über die Wiesbadener. Warum steht das Team so weit unten in der Tabelle der Oberliga Hessen? Dafür hat Dapper aus der Distanz keine Erklärung. »Das kann ich erst nach dem Spiel sagen«, erklärt der Pohlheimer Trainer.

TSG Offenbach-Bürgel – HSG Wettenberg (Sa., 19 Uhr/ESO-Sportpark): »Wir fahren zum Tabellenführer, um ihm auf den Zahn zu fühlen«, äußert sich HSG-Trainer Axel Spandau recht entspannt vor der Partie. Dabei hofft der Coach natürlich, dass dieser nicht kräftig zubeißen wird. Allerdings weiß Spandau auch, dass in Bürgel die Messlatte diesmal besonders hoch liegt. Das hat aber nicht ausschließlich mit der Qualität der Gastgeber zu tun, sondern ist der Tatsache geschuldet, dass neben den verletzten Aron Weise, Johannes Wingefeld und Niclas Puhl nun auch Tom Warnke (Verletzung am Wurfarm) und Lukas Foos (aus schulischen Gründen verhindert) bei Wettenberg zusätzlich ausfallen werden. »Wir werden improvisieren, da wir keine Spieler aus der zweiten Mannschaft, die in Oberursel anzutreten hat, nehmen wollen«, erklärt der HSG-Trainer, der vor der Bürgeler Achse mit Nils Lenort, Phil-Lukas Ljubic und Markus Wagenknecht warnt. »Auch die Außen Christopher Hofmann und Lars Kretschmann sind äußerst torgefährlich«, ergänzt er und verspricht: »Wir nehmen die Außenseiterrolle an.«

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