Lokalsport

Solak und Stadtallendorf gehen getrennte Wege

Edinc Solak ist kein Spieler mehr beim Fußball-Regionalligisten TSV Eintracht Stadtallendorf. »Wir haben den Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst«, teilte der Gießener Allgemeinen Zeitung am frühen gestrigen Abend Mario Schrödel von der sportlichen Leitung der Eintracht mit. Laut Schrödel ist der Offensivspieler an den Verein mit dem Wunsch herangetreten, künftig kürzerzutreten. »Erdinc ist kürzlich Vater geworden, und der Aufwand mit Familie und Regionalliga-Fußball ist ihm offenbar zu viel geworden«, so Schrödel. Da sich der Gießener große Verdienste um den Klub erworben und man ihm viel zu verdanken habe, habe der Regionalligist die Entscheidung des Spielers, die er mit seiner Familie getroffen habe, akzeptiert.
14. November 2018, 22:47 Uhr
Ulrich Strack

Edinc Solak ist kein Spieler mehr beim Fußball-Regionalligisten TSV Eintracht Stadtallendorf. »Wir haben den Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst«, teilte der Gießener Allgemeinen Zeitung am frühen gestrigen Abend Mario Schrödel von der sportlichen Leitung der Eintracht mit. Laut Schrödel ist der Offensivspieler an den Verein mit dem Wunsch herangetreten, künftig kürzerzutreten. »Erdinc ist kürzlich Vater geworden, und der Aufwand mit Familie und Regionalliga-Fußball ist ihm offenbar zu viel geworden«, so Schrödel. Da sich der Gießener große Verdienste um den Klub erworben und man ihm viel zu verdanken habe, habe der Regionalligist die Entscheidung des Spielers, die er mit seiner Familie getroffen habe, akzeptiert.

Solak, dem Fußball-Fachleute technische Raffinesse, ein gutes Auge und einen starken Schuss attestieren, hat für die zurückliegenden Jahre etliche Vereinswechsel vorzuweisen. So verließ er 2013 den Hessenligisten FSV Fernwald, um sich den Spfr. Siegen in der Regionalliga West anzuschließen. Da er sich dort nicht durchsetzen konnte, wechselte er ein Jahr später zum SC Teutonia Watzenborn-Steinberg, um im Winter 2015 nach Stadtallendorf weiterzuziehen. Mit dem Hessenligisten schaffte er den Sprung in die Regionalliga und in der vergangenen Saison den Klassenerhalt.

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