Lokalsport

Schwere Aufgabe für die HSG Wetzlar

Unter der Leitung des Spielleiters der Handball-Bundesliga, Andreas Wäschenbach, fand in Düsseldorf die Auslosung der Erstrunden-Partien im DHB-Pokal statt. Als Losfeen fungierten der fünffache Florett-Weltmeister Peter Joppich (CTG Koblenz) und Säbelfechterin Anna Limbach (Bayer Dormagen), 13-fache Deutsche Meisterin. Dabei bekam die HSG Wetzlar in der Gruppe 10 ein Traditionsduell mit dem Erstliga-Rückkehrer HBW Balingen/Weilstetten zugelost. Die Partie findet am Samstag, dem 17. August, statt. Der Austragungsort steht noch nicht fest. Das liegt daran, dass die 1. und 2. Pokalrunde in dieser Saison letztmals in einem Viererturnier ausgespielt wird. Im zweiten Spiel stehen sich die Drittligisten TV Großwallstadt und Longericher SC gegenüber. Einer der beiden Clubs hat laut Statuten das Erstaustragungsrecht.
18. Juni 2019, 22:07 Uhr
DPA

Unter der Leitung des Spielleiters der Handball-Bundesliga, Andreas Wäschenbach, fand in Düsseldorf die Auslosung der Erstrunden-Partien im DHB-Pokal statt. Als Losfeen fungierten der fünffache Florett-Weltmeister Peter Joppich (CTG Koblenz) und Säbelfechterin Anna Limbach (Bayer Dormagen), 13-fache Deutsche Meisterin. Dabei bekam die HSG Wetzlar in der Gruppe 10 ein Traditionsduell mit dem Erstliga-Rückkehrer HBW Balingen/Weilstetten zugelost. Die Partie findet am Samstag, dem 17. August, statt. Der Austragungsort steht noch nicht fest. Das liegt daran, dass die 1. und 2. Pokalrunde in dieser Saison letztmals in einem Viererturnier ausgespielt wird. Im zweiten Spiel stehen sich die Drittligisten TV Großwallstadt und Longericher SC gegenüber. Einer der beiden Clubs hat laut Statuten das Erstaustragungsrecht.

»Spiele gegen Balingen sind aufgrund der gemeinsamen Erstliga-Historie immer etwas Besonderes und eine große Herausforderung. Sicherlich hätte es leichter kommen können«, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. »Natürlich wären wir sehr froh, wenn das Turnier bei einem der beiden Drittligisten stattfinden würde, denn dann könnten wir den Reiseaufwand kurz vor Saisonbeginn in der Bundesliga etwas in Grenzen halten.« Findet sich kein Ausrichter, so ist der Erstligist zur Ausrichtung verpflichtet.

Hüttenberg nach Hanau

Zweitligist TV 05/07 Hüttenberg bekommt es im Halbfinale der Gruppe 16 mit dem ambitionierten Drittligisten HSG Hanau zu tun. Im anderen Semifinale ermitteln Zweitliga-Rückkehrer ThSV Eisenach und Erstligist HG Erlangen den Finalteilnehmer. Die beiden Sieger streiten um den Einzug in die 3. Runde. Für das in Hanau stattfindende Turnier der 1. Hauptrunde kommt es damit gleich zum Wiedersehen mit Daniel Wernig, der ausgerechnet in seinem ersten Pflichtspiel für die HSG Hanau gegen seinen langjährigen Ex-Klub antritt. Die Hanauer sind durchaus pokalerprobt. In der vergangenen Saison lieferten sie dem Bundesligisten SG BBM Bietigheim über 60 Minuten einen leidenschaftlichen Kampf und verwandelten die Main-Kinzig-Halle gleich zum Saisonauftakt in einen Hexenkessel. Am Ende hatte der große Favorit hauchdünn mit 33:32 die Nase vorn. Im Erfolgsfalle könnte es der TV 05/07 Hüttenberg dann in der 2, Runde mit der HG Erlangen um seinen ehemaligen Spielmacher Dominik Mappes zu tun bekommen.

Kiel gegen Baunatal

Titelverteidiger THW Kiel trifft in Gruppe 6 auf den GSV Eintracht Baunatal. Sollten sich die Norddeutschen gegen den Drittligisten durchsetzen, wartet danach der Sieger aus der Partie des TV Emsdetten (2. Bundesliga) gegen den Dessau-Roßlauer HV (3. Liga) auf die Mannschaft von Neu-Trainer Filip Jicha. Meister SG Flensburg/Handewitt bekommt es zunächst mit den Mecklenburger Stieren Schwerin aus der 3. Liga zu tun, bevor es im Erfolgsfall gegen Bundesliga-Absteiger VfL Gummersbach oder den Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau geht.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/sport/lokalsport-gaz/Lokalsport-Schwere-Aufgabe-fuer-die-HSG-Wetzlar;art1434,603564

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