06. März 2020, 22:51 Uhr

Schlusslicht wittert Morgenluft

06. März 2020, 22:51 Uhr
IRückblende: Am 23. August 2019 schlägt der SC Waldgirmes in der Vorrunde den FSV Fernwald mit 4:2. Der Waldgirmeser Luis Stephan (l.) klärt hier gegen Felix Erben (Nr. 14). Kian Marius Golafra (2. v. l.) beobachtet die Szene, allerdings fehlt der SC-Spielführer heute wegen einer Verletzung. ARCHIVFOTO: RAS

Das Last-Minute-Tor von Kevin Bartheld beim 1:0-Erfolg in Walldorf sorgte beim Schlusslicht aus Fernwald am vergangenen Sonntag für das erhoffte Erfolgserlebnis zum Auftakt der Restrunde in der Fußball-Hessenliga. Die Elf von Trainer Benjamin Lock belegt mit elf Punkten weiterhin den letzten Tabellenplatz und hat das rettende Ufer bei 14 Zählern Rückstand auf einen sicheren Nicht-Abstiegsplatz noch lange nicht in Blickweite. Dennoch war der dritte Saisonsieg ein Zeichen, dass sich Louis Goncalves und Co. im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben haben. Im Mittelhessen-Derby am heutigen Samstag (15 Uhr) gegen den SC will der FSV nachlegen und sich gleichzeitig für die 2:4-Hinrundenniederlage in Waldgirmes revanchieren.

»Das Spiel in Walldorf hat deutlich gezeigt, an was wir in der Vorbereitung gearbeitet haben. Meine Mannschaft war kämpferisch und läuferisch auf der Höhe. Wir haben in der Defensive trotz einiger Umstellungen (Louis Goncalves für Julian Bender in der Innenverteidigung - Anm. d. Red.) gut gestanden und dennoch stets mutig nach vorne gespielt. Am Ende konnte sich meine Mannschaft mit dem Sieg für ihren Aufwand belohnen«, resümierte Lock. Den Schwung des Auftakterfolges will der FSV-Trainer mit seiner Elf nun ins Derby mitnehmen. »Wir haben aus dem Hinrundenspiel noch etwas gutzumachen und wissen, was auf uns zukommen wird. Ich erwarte eine kämpferische Partie auf Augenhöhe, die am Ende von der Mannschaft gewonnen wird, die den Sieg mehr will. Wir werden bei unserer taktischen Ausrichtung zwar nach den Stärken des Gegners schauen, wollen aber das Heft des Handelns in unserer Hand behalten«, sagt Lock.

Bei einem Erfolg der Hausherren würde auch die Elf von SC-Trainer Mario Schappert in den Abstiegsstrudel hineingezogen. Die Lahnauer mussten zum Re-Start eine 0:2-Niederlage gegen Regionalliga-Absteiger SC Hessen Dreieich quittieren und haben lediglich sechs Punkte Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsrang. Der Tabellenzehnte ist personell weiterhin stark gebeutelt. Dennoch gibt sich Mario Schappert zuversichtlich, im aus Sicht von Verein, Spielern und Fans prestigeträchtigen Derby Zählbares entführen zu können.

Personelles: Dem FSV stehen Marvin Göltl und Luke Dettki (beide Schulterverletzungen) nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Nicolas Strack und Malte Simon ist fraglich. Beim SC fehlen Oliver Schmidt (krank), Robin Dankof, Kian Golafra, Jafar Azizi, Mert Ciraci, Laurin Dante de Bona, Dennis Hinz und Lukas Fries (alle verletzt). Der Einsatz von Fabian Grutza, Robin Fürbeth und Lucas Hartmann ist fraglich.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Fußball
  • Kämpfe
  • Saisonsiege
  • Waldgirmes
  • Peter Froese
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 8 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.