04. November 2018, 20:57 Uhr

Schaulaufen in der zweiten Hälfte

04. November 2018, 20:57 Uhr
JSA

Die HSG Wetzlar U23 hat sich im Mittelfeld der 3. Handball-Liga Ost festgesetzt. Am Wochenende fuhr der Aufsteiger einen souveränen 36:21-Heimsieg gegen den HSC 2000 Coburg II ein.

Allerdings starteten die Hessen eher unglücklich in die Partie. Coburg hielt zu Beginn eine Führung – Dominik Bühler traf für die Gelb-Schwarzen zum 4:2 (8.). Darauf ließen die Wetzlarer einen 3:0-Lauf folgen und gingen ihrerseits zum ersten Mal durch Fabian Kraft mit 5:4 nach vorn. Immer wieder fehlte den Hausherren allerdings der Zugriff in der Abwehr, sodass Coburg Wege zum erfolgreichen Abschluss fand. Deshalb nahm HSG-Coach Thomas Weber in der 17. Minute seine erste Auszeit und versuchte, die Sinne seiner Mannschaft zu schärfen. Dies gelang eindrucksvoll: Die Wetzlarer legten in der Abwehr energisch zu und erhöhten zeitgleich das Tempo im Angriff, sodass Routinier Timo Ludwig in der 27. Minute zur deutlichen 18:11-Führung einwarf. Dadurch schien bereits zur Halbzeitpause das Spiel entschieden. Auch, weil die Defensive der Gastgeber die Kreise des gefürchteten Rückraumschützen Andreas Wolf aufseiten der Coburger eingeengt hatte. »Wir haben mit dem Augenmerk auf Wolf und die Kreisanspiele viele Angriffe unterbunden. Dass wir das nicht über 60 Minuten vollständig verhindern können, war ja auch klar«, sagte Weber.

Nach 39 Minuten führten die Grün-Weißen erstmals mit zehn Treffern Vorsprung und unterstrichen ihre starke Form der vergangenen Wochen (27:17). Die Zuschauer in der Sporthalle Dutenhofen erlebten in den letzten 20 Minuten ein Schaulaufen ihrer Mannschaft. Den Gästen sollten lediglich noch drei (!) Treffer in dieser Zeit gelingen, während die Wetzlarer über ihre starke Abwehrarbeit immer wieder zu Tempogegenstößen kamen und sich mit dem beeindruckenden 36:21-Sieg auf Platz sechs in der Tabelle vorschoben. Im zweiten Spielabschnitt wurden zudem alle Spieler bis auf Torben Weinandt eingesetzt, der die komplette Trainingswoche krank gefehlt hatte und bei dem ein Einsatz aufgrund des gesundheitlichen Risikos nicht nötig war.

Nun steht ein spielfreies Wochenende für die HSG an. »Die Jungs bekommen einen freien Tag, um mal abschalten zu können nach den letzten Wochen. Ansonsten haben wir jetzt zwei Wochen Zeit, uns auf den nächsten Gegner vorzubereiten«, sagte Weber. Apropos nächster Gegner: Es geht für die HSG Wetzlar U23 weiter am 18. November (Beginn: 15 Uhr) beim Unterbau des Bundesligisten SC DHfK Leipzig, der SG Leipzig II.

HSG Wetzlar U23: Kaiser, Cvetkovski; Wallwaey, Gümbel (4), Lindenstruth (1), Ian Weber (5), Schwalbe (2), Hadzic (1), Tim Weber (2), Kraft (8), Okpara, Waldgenbach (6), Ludwig (7/2), Weinandt.

HSC 2000 Coburg II: Titze, Apfel; Preller (1), Franke (4), Beyer (1), Fichtner (2), Dude (5), Pernet, Rivera, Bühler (2), Lillenfelds (3), Wolf (3/1).

Im Stenogramm: SR: Brandt/Thies. – Zuschauer: 308. – Zeitstrafen: 2:2 Minuten.

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