20. Januar 2017, 22:58 Uhr

Sarault führt Rote Teufel zum Sieg

Am Ende zählten die Punkte. Sonst nichts. Bad Nauheim erhielt drei Zähler. Crimmitschau ging leer aus; wie so oft, wenn die Sachsen in dieser Saison auswärts antreten. Mit 4:2 (1:0, 0:0, 3:2) siegten die Roten Teufel gegen das Tabellenschlusslicht und konnten zumindest den Sechs-Punkte-Rückstand auf den angestrebten zehnten Platz der Deutschen Eishockey-Liga 2 wahren. 1611 Zuschauer im Colonel-Knight-Stadion bildeten bei eisigen Temperaturen Saison-Minuskulisse an einem Wochenend-Spieltag. Sie sahen zwei Mannschaften auf Augenhöhe; und zwar auf unterstem Zweitliga-Niveau.
20. Januar 2017, 22:58 Uhr

Am Ende zählten die Punkte. Sonst nichts. Bad Nauheim erhielt drei Zähler. Crimmitschau ging leer aus; wie so oft, wenn die Sachsen in dieser Saison auswärts antreten. Mit 4:2 (1:0, 0:0, 3:2) siegten die Roten Teufel gegen das Tabellenschlusslicht und konnten zumindest den Sechs-Punkte-Rückstand auf den angestrebten zehnten Platz der Deutschen Eishockey-Liga 2 wahren. 1611 Zuschauer im Colonel-Knight-Stadion bildeten bei eisigen Temperaturen Saison-Minuskulisse an einem Wochenend-Spieltag. Sie sahen zwei Mannschaften auf Augenhöhe; und zwar auf unterstem Zweitliga-Niveau.

Das Spiel der Gastgeber lebte von zwei Faktoren. Zum einen von der Leistung von Torwart Jan Guryca, zum anderen von der Reihe um Neuzugang Charlie Sarault, der seinen Vorgänger Juuso Rajala schnell vergessen lassen konnte und vom Publikum als neuer Liebling feiert wurde. Alle vier Treffer gingen auf das Konto des nominiell zweiten Blocks um Sarault. Zweimal traf der Kanadier selbst (45./52.) und bereitete dazu die Treffer der Verteidiger Marcus Götz (2.) und Joel Johansson (57./in Überzahl) vor.

Die Erste-Reihe-Außenstürmerposition von Andreas Pauli, der das Krankenhaus inzwischen verlassen hat, wurde von Dominik Meisinger übernommen. Der dritte Block wurde von Steve Slaton, einem gelernten Verteidiger, als Center geführt. Neben Mikko Rämö (Tribüne) blieben auch Marc Kohl und Dominik Lascheit ohne Eiszeit.

Bad Nauheim begann druckvoll, übernahm die Führung nach 86 Sekunden, passte sich dann aber auch rasch den erschreckend schwachen Gästen an, die durch frühes Stören die Roten Teufel doch empfindlich aus dem Konzept brachten, ohne daraus allerdings Kapital zu schlagen. Hätte es nach 40 Minuten 6:5 oder 8:7 gestanden - es hätte angesichts der Chancen, die auf beiden Seiten fahrlässig zugelassen worden waren, niemanden gewundert. Jan Guryca und Ryan Nie, die beiden Torleute, konnten aber entweder die Fehler der Vorderleute ausbügeln oder profitierten von der Abschlussschwäche auf beiden Seiten. Knapp mit 1:0 führte Bad Nauheim nach zwei Dritteln. Als Sarault per Doppelschlag binnen sieben Minuten erhöhte hatte, schien die Partie gelaufen. Als dann aber Ivan Ciernik verkürzt und Nauheim im Anschluss sich die nahezu gewohnte Strafe in der Schlussphase eingehandelt hatte, hätte es tatsächlich noch einmal eng werden können (55.). Wurde es aber nicht

EC Bad Nauheim: Guryca - Gerstung, Kranjc, Johansson, Götz, Ketter, Mannes, Kohl - Frosch, Dineen, Meisinger, Alanov, Sarault, Krestan, Lange, Slaton, Hofland, Lascheit.

Steno: Tore: 1:0 (2.) Götz (Sarault, Alanov - 4-4), 2:0 (45.) Sarault (Krestan, Alanov), 3:0 (52.) Sarault (Götz, Johansson), 3:1 (55.) Ciernik (Lee, Walsh), 4:1 (57.) Johansson (Krestan, Sarault - 5-4), 4:2 (59.) Tramm (Povizil (Pohl). - Strafminuten: 10:8. Zu.: 1611.

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