15. August 2020, 07:00 Uhr

SC Waldgirmes

SC Waldgirmes vor neuer Saison: Geprägt von Kontinuität

Fußball-Hessenligist SC Waldgirmes bleibt seiner Linie auch vor der Saison 2020/21 treu und baut auf ein festes Gerüst, das von vielen Nachwuchsakteuren aus der Region unterstützt wird.
15. August 2020, 07:00 Uhr
Mario Schappert absolviert beim SC Waldgirmes gerade seine erste Saisonvorbereitung als Cheftrainer in der Hessenliga. ARCHIVFOTO: FRO (Foto: SCHUESSLER_M)

Bereits seit dem 11. Juli versammelt der 34-jährige Cheftrainer Mario Schappert die Fußballer des SC Waldgirmes zum Training. »In den ersten vier Wochen haben U23 und 1. Mannschaft zusammen trainiert - mit 45 Feldspielern, maximal fünf gegen fünf, das war eine Herausforderung. Die A-Junioren haben gesehen, was in der Hessenliga gefordert ist, man kennt sich nun.«

Der Durchlässigkeit in den Hessenliga-Kader wird in der Lahnaue traditionell viel Bedeutung beigemessen. Nach der coronabedingten Zwangspause steht Trainer Schappert nun vor seiner ersten echten Saison als Cheftrainer - diese beginnt am 5. September mit einem Heimspiel gegen Viktoria Griesheim.

Das ist neu: Fast nichts. Aus der A-Jugend von Darmstadt und Gießen kommen Joshua Enobore und Nick Gebauer - »beiden traue ich den Sprung zu«, sagt Schappert. Der hessenligaerprobte Stürmer Felix Erben kommt vom FSV Fernwald. Schappert: »Ich empfand ihn als Gegenspieler immer als unangenehm. Er tut uns extrem gut.«

Das ist geblieben: Fast alles. Kontinuität wird groß geschrieben, »die U23 hat einen Riesenanteil daran«, erklärt der Cheftrainer, der eben jene vor seiner Beförderung trainierte. »Ich weiß bei vielen, dass sie das Zeug dazu haben, hoch zu kommen.« Das sportliche Zepter im Verein übernehmen weiterhin Manfred Klas und Björn Velten.

Stärken: Ein gestandenes Gerüst um Oliver Schmidt (80 Hessenligaspiele), Volkan Öztürk (162), Kian Golafra (218), und Max Schneider (118) steht, die Mannschaft kennt sich, das Trainerteam kann in Ruhe arbeiten.

Schwächen: Neben Schmidt ist kein Innenverteidiger älter als 22 Jahre. Darüberhinaus sagt Schappert klar: »Wir müssen uns nichts vormachen, mit einigen Hessenligisten brauchen wir uns nicht zu vergleichen.« Reicht die Substanz in der Breite? Durch die große Liga wird es gegen den Abstieg gehen.

Der Fahrplan bis zum Start: Nach dem 1:2 gegen TuBa Pohlheim geht’s am 16. August gegen den FC Gießen II, am 22. August gegen Eintracht Stadtallendorf, am 29. August im Kreispokal-Halbfinale gegen Ehringshausen/Dillheim, einen Tag später zum letzten Test gegen die TSG Sandershausen.

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