14. Mai 2018, 17:31 Uhr

Rüspeler als Präsident bestätigt

14. Mai 2018, 17:31 Uhr
Das wiedergewählte HBV-Präsidium mit (v. l.) Vizepräsident Manfred Engel, Vizepräsidentin Karin Arndt, Vizepräsident Gerhard Czwikla und Präsident Michael Rüspeler. Es fehlen die beiden Vizepräsidentinnen Marion Kühn und Birte Schaake. (Foto: pm)

Der Hessische Basketballverband hatte am Wochenende seine Mitgliedsvereine zum Verbandstag nach Gießen geladen, um die Ausrichtung und Organisation der kommenden Spielzeit mit allen Verantwortlichen durchzusprechen. Der wiedergewählte Verbandspräsident Michael Rüspeler eröffnete die Versammlung und bedankte sich zu beim gastgebenden Verein, dem MTV 1846 Gießen, für die Ausrichtung des Verbandstages in der »legendären« Jahnhalle. Auch freute sich Rüspeler über die Anwesenheit der Ehrengäste Heinz Schönwolf vom Deutschen Basketballbund und Walter Müller, dem Ehrenvorsitzenden des MTV 1846 Gießen.

Müller übernahm das Wort und betonte in seiner Willkommensrede, dass »alle Entscheidungen, die auf solchen Sitzungen wie dem Verbandstag getroffen werden, immer zum Wohle der Vereine getroffen werden sollten und dies alle Stimmberechtigten immer in Hinterkopf behalten sollen«.

Nach einer Gedenkminute zu Ehren der Verstorbenen, allen voran Armin Giere und Lutz Pinhard, die den hessischen Basketball in den vergangenen Jahrzehnten geprägt hatten, fuhr Vizepräsidentin Karin Arndt mit den Ehrungen der Hessenmeister fort:

82 Vereinsvertreter waren nach Gießen gekommen, die das Protokoll des vorangegangenen Verbandstages genehmigten. Präsident Rüspeler stellte fest, dass der HBV finanziell gut aufgestellt sei und Investitionen für Maßnahmen stets vorhanden seien. Die kürzlich erfolgte Lohnsteuerprüfung sei ohne jegliche Mängel vonstatten gegangen. Ebenfalls erfreulich sei die Verlängerung des Ausrüstervertrages mit Spalding, der für weitere drei Jahre geschlossen wurde. Der Präsident erwähnte auch, dass die ehrenamtlichen Stellen des Schulsportbeauftragten sowie des Breitensportbeauftragten beim HBV noch immer nicht besetzt werden konnten, man sich aber derzeit in Gesprächen mit Kandidaten befinde.

Auch die Initiative »3x3« im Breiten- und Leistungssport war Thema in Rüspelers Ergänzung. So betonte er, dass der HBV diese Sparte weiter fördern und ausbauen möchte. Gleiches treffe auch auf den Grundschulbasketball zu. Natürlich durfte auch die bald in Kraft tretende EU-DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), die zurzeit bei vielen Mitgliedsvereinen für Kopfzerbrechen sorgt, in Rüspelers Rede nicht fehlen. »Das Thema Datenschutz wird auch im HBV in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Basketballbund und dem Landessportbund vorbildlich umgesetzt«, so Rüspeler.

Vizepräsidentin Karin Arndt hob zudem hervor, dass die geplante Neuerung der Spielbogen-Übermittlung ab der Saison 2019/2020 digital per App möglich sein soll. Das Thema Kampfrichterschulung wurde von Arndt besonders aufgegriffen. »Gerade Jugendliche müssen in diesem Bereich gesondert von den Vereinen geschult und ausgebildet werden«, betonte sie. Ebenfalls ab der Saison 2019/2020 werde hierzu in allen überbezirklichen Spielklassen ein lizensierter Kampfrichter verpflichtend sein.

Die Neuwahlen der Präsidiumsmitglieder wurden zügig durchgeführt. Dabei wurde allen Mitgliedern das Vertrauen geschenkt und das Präsidium einstimmig wiedergewählt: Vizepräsident Manfred Engel, Vizepräsidentin Karin Arndt, Vizepräsident Gerhard Czwikla, Präsident Michael Rüspeler sowie die Vizepräsidentinnen Marion Kühn und Birte Schaake. Der nächste Verbandstag soll 2019 in Gladenbach standfinden.

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