15. Dezember 2019, 22:18 Uhr

Oberliga Frauen

Remis fühlt sich wie Niederlage an

15. Dezember 2019, 22:18 Uhr
RÜB

Die HSG Lumdatal hat im Auswärtsspiel bei (Ex-)Spitzenreiter TuS Kriftel einen Punkt entführt. Dabei war sogar viel mehr drin, denn der Aufsteiger sah lange Zeit wie der Sieger aus, musste aber nach einer hektischen Schlussphase letztlich mit einem 27:27 (11:9)-Unentschieden zufrieden sein.

Das Spiel begann erwartungsgemäß: Tabellenführer Kriftel führte nach zehn Minuten mit 6:3. Lumdatal steckte aber nicht auf und konnte bereits in der 16. Minute ausgleichen. Der weitere Verlauf der ersten Hälfte war ganz nach dem Geschmack der mitgereisten HSG-Fans. Lumdatal erkämpfte sich eine kleine Führung und lag zur Pause mit 11:9 vorn.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit steigerte sich Kriftel wieder und konnte binnen weniger Minuten wieder den Gleichstand erzielen. Doch immer wieder setzte sich Lumdatal durch und konnte in der 45. Minute gar einen Vier-Tore-Vorsprung verbuchen (20:16). Kriftel versuchte nun alles, um die sich anbahnende Niederlage doch noch abzuwenden. Lumdatal hatte aber meist die passende Antwort parat. In der 53. Minute waren es immer noch drei Tore Vorsprung für die Truppe von Trainer Michael Gilbert, der den verhinderten Marcel Köhler vertrat. In der 57. Minute führte Lumdatal nach dem Tor von Nina Hasenkamp immer noch mit 27:24.

Hektische Schlussphase

Die Partie wurde aber zusehends hektischer. Kriftel konnte binnen zwei Minuten den Anschluss zum 26:27 und auch den 27:27-Ausgleich erzielen. Es waren allerdings immer noch 60 Sekunden zu spielen. Beide Trainer versuchten den »lucky punch« mit einer Ansage in einer Auszeit zu erzielen, doch es gelang keinem Team mehr, ein Tor zu erzielen. Vor dem Spiel hätte sich jeder aufseiten der HSG Lumdatal über einen Punkt gefreut, nach dem Abpfiff fühlte sich das Unentschieden aufgrund der Führung bis kurz vor Ende der Begegnung aber eher nach einem Punktverlust an.

Kriftel: Koerber, Lorenz (8), Schutheis, Körner, Seeharsch (4), Nietzig, Dollinger, Nitzke (6/4), Krohn, Janssen (1), Weißer, Giebe (1), Frölich (1), Leidner (6).

Lumdatal: Olemotz, Schuster; Sauer, Schlapp (1), Elmshäuser, F. Müller (4), Schmidt (3), Hasenkamp (11/8), M. Müller (4), Hilbrich (2), Schuster, Cybulski (2), Parma.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Hoffelner/Krell. - Zeitstrafen: 2:0 Minuten. - Siebenmeter: 4/4:9/8.

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