10. Februar 2019, 21:41 Uhr

Reaktivierter Müller schließt Lücke

10. Februar 2019, 21:41 Uhr

Nach den Auftaktniederlagen zum Start in das neue Jahr hat sich die HSG Kleenheim-Langgöns in der Handball-Oberliga mit einem 35:30 (18:17)-Sieg gegen die TuS Dotzheim überzeugend zurückgemeldet und bleibt oben dran. Basis für den Erfolg der Hausherren war eine starke Abwehr-leistung. Kleenheims Trainer Matthias Wendlandt wollte diese Aussage allerdings nicht über die gesamten 60 Minuten gelten lassen. »Es war insgesamt eine gute Abwehrleistung von uns, nicht so allerdings in der ersten Halbzeit«, erläuterte Wendlandt, der kurzfristig Jörg Müller reaktiviert hatte.

Und das war richtig gut. »Es war wichtig, dass Jörg dabei war und gut die Lücken in der Abwehr geschlossen hat«, urteilte Wendlandt, der auch Alexander Faatz mit seinen vier Toren lobte. »Sehr positiv war auch, dass Alexander Faatz dabei war.« Im Angriff war der Erfolg »eine gute zweite Welle« in einem wegen vieler Zeitstrafen zerfahrenen Spiel.

Lange setzte sich keiner ab. Erst nach Teuners 9:9 (14.) sorgte ein Doppelschlag von Fabian Höpfner für das Kleenheimer 11:9 (15.). Die Führung war aber so schnell dahin, wie sie gekommen war, denn beim 13:11 (18.) führte Dotzheim mit zwei Toren. Nach dem 14:15-Rückstand (24./Teuner-Siebenmeter) konnte Björn Spieß von Außen ausgleichen und Julian Reusch und Höpfner per Siebenmeter auf 17:15 (27.) erhöhen. Nach dem Dotzheimer 17:17 (30.) durch Johannes Schumacher gelang Maximilian Leger die 18:17-Pausenführung der Hausherren.

Nach dem Wechsel begegneten sich beide Mannschaften lange auf Augenhöhe. Die mit mehreren Ex-Bundesligaspielern besetzten Gäste aus Wiesbaden gingen erneut durch Marc-Oliver Teuner mit 20:19 (34.) per Siebenmeter in Führung. Nach Schuberts 22:22 (38.) sorgten Faatz und Kollmann wieder für eine Kleenheimer 24:22-Führung (39.). Nach Schumachers 24:24 (41.) setzte sich Kleenheim-Langgöns durch Alexander Faatz, Dennis Köhler und David Straßheim erstmals beim 27:24 (45.) auf drei Tore ab. Faatz gelang das 29:25 (48.), ehe Maximilian Schubert die Rote Karte sah. Höpfners Siebenmeter zum 32:28 (55.) war dann die Vorentscheidung, ehe sich die Zeitstrafen häuften und es noch mal hektisch wurde. Dennis Köhler sorgte für das 34:30 (58.) und damit für die endgültige Entscheidung.

Kleenheim-Langgöns: Eckhard; Höpfner (10/5), Straßheim (2), Müller, Köhler (3), Planer (1), Weller (1), Reusch (1), Spieß (3), Kollmann (7), Leger (1), Friedrich (2), Faatz (4).

Dotzheim: Toru, Robinson; Battermann (2), Bocklet, Schubert (6), Heil, Schumacher (8), Klasmann, Assmann (1), Fuhrig (1), Sterker (3), Ben-Hazaz (1), Teuner (8/4), During.

Im Stenogramm: SR: Ernst/Henkel (Idstein/Rüsselsheim). – Zuschauer: 120. – Zeitstrafen: 14:20 Minuten. – Rote Karte: Schubert (49.). – Siebenmeter: 6/5:4/4.

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