13. September 2017, 17:26 Uhr

Prunkstück bleibt die Defensive mit »Oldie« Rocksien

13. September 2017, 17:26 Uhr
Landesligist MSG Linden vor der neuen Saison 2017/18: (hinten, v. l.) Mannschaftsverantwortlicher Rene Hoffmann, Co-Trainer Alexander Agel, Tobias Mühlhans, Kevin Stöhr, Lukas Walter, Michael Rocksien, Nikolas Adamczyk, Jens Berger, Tim Jung, Julian Weber, Trainer Mario Weber, Physiotherapeutin Tabea Vohwinkel, (vorn, v. l,)) Tarek Müller, Jan Nober, Malte Höhn, Lukas Loh, Raphael Herrmann, Chris Grundmann, Simon Semmelroth, Jannik Andermann und Nils Kaiser. Es fehlt: Sören Deimer. (Foto: vk)

Kann sich die MSG Linden weiter in der Spitzengruppe der Handball- Landesliga Mitte halten, wo sie seit fünf Jahren Dauergast ist? Dies ist die Frage beim mittelhessischen Vertreter vor der Saison.

Die Favoritenrolle für den Aufstieg hat sicherlich Oberliga-Absteiger TuS Dotzheim, der für die Mission Rückkehr weiter namhaft aufgerüstet hat, ebenso wie die HSG Lollar/Ruttershausen, bei der unter anderem der Ex-Hüttenberger Sven Pausch, Patrick Heil, der Ex-Profi der HSG Wetzlar und ehemaligen spanischen Nationalspieler Carlos Prieto sowie Eike Schuchmann, der die letzten vier Jahre bei der MSG Regie führte, auf der Kaderliste stehen. »Dotzheim ist der Top-Favorit, dann kommt Lollar. Dahinter erwarte ich ein breites Feld mit Holzheim, Langgöns, Breckenheim, Petterweil und uns. Das wird sehr spannend«, lautet daher die Einschätzung von MSG-Trainer Mario Weber.

Während die MSG im Sommer, nach dem Laufbahnende von Rückraumspieler Jonas Weigelt auch noch die Abwanderung von Schuchmann zum Klassenkonkurrenten zu verzeichnen hatte, konnte man im Gegenzug zumindest Rückkehrer Chris Grundmann von Oberligist HSG Pohlheim als Neuzugang vermelden. »Natürlich stünde uns auch ein echter Shooter sehr gut zu Gesicht«, sagt Weber, allerdings im Bewusstsein, dass diese in der Liga rar sind. Da er zudem aus gesundheitlichen Gründen bis zum Jahresende auf Rechtsaußen Marc Köhn verzichten muss, umfasst der MSG-Kader nur 14 Spieler. Der kann allerdings bei Bedarf mit jungen Spielern aus der zweiten Mannschaft ergänzt werden kann, die unter dem neuen Trainer Bernd Wagner ausgebildet werden sollen.

Beim Linden Cup zeigte die MSG gegen Oberligisten bereits eindrucksvoll, dass ihr Prunkstück weiter die Defensive sein wird, hinter der der bald 51-jährige Michael Rocksien zusammen mit Nils Kaiser im Tor immer noch die Gegner zur Verzweiflung bringen will. »Mit einem viertägigen Trainingslager wollten wir dieses Jahr neue Reize setzen«, erklärt Weber die ungewohnte Vorbereitung, die nicht ganz nach seinen Vorstellungen verlief. »Ständig haben drei, vier Spieler gefehlt. Wir sind erst in der letzten Woche vor dem Rundenbeginn komplett.«

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