15. September 2019, 22:08 Uhr

Premiere geht daneben

15. September 2019, 22:08 Uhr

Zu den Lieblingsgegnern der HSG Kleenheim-Langgöns dürfte die TSG Eddersheim auf unbestimmte Zeit nicht zählen. Nachdem die Südhessinnen bereits in der Vorsaison beide Partien gegen die Kleebachtalerinnen für sich entscheiden konnten, gelang ihnen am Sonntagnachmittag zum Auftakt der 3. Frauenhandball-Liga Ost erneut ein Erfolg. Und dieser fiel beim 32:24 (16:12) in Oberkleen zudem unerwartet deutlich aus.

»Am Ende ein wenig zu hoch aus meiner Sicht, aber als die Partie verloren war, habe ich dann noch viel gewechselt und jede Spielerin noch eingesetzt. Unter dem Strich gibt es aber nichts daran zu deuteln, dass Eddersheim heute die bessere Mannschaft war und daher völlig verdient gewonnen hat«, berichtete SGK-Trainer Marc Langenbach nach der Auftaktniederlage.

Dieser sah sein Team nur bis zum 5:4 durch Kim Winkes (10.) in Front liegen, danach nutzten die Gäste leichte Fehler im Aufbauspiel von Kleenheim-Langgöns, um durch zahlreiche Gegenstöße davonzuziehen. Nach einem 4:0-Lauf lagen die »Eddschmer« mit 8:5 (15.) vorne, diesem Rückstand lief die Langenbach-Sieben dann bis zur Pause hinterher, da sich die eigene Abwehr als viel zu löchrig offenbarte. Franziska Feick besorgte für die TSG unmittelbar vor der Schlusssirene dann sogar die 16:12-Pausenführung.

In Hälfte zwei kämpften sich die Gastgeberinnen aber nochmal in Partie, verkürzten auf 19:22 und hatten kurz darauf die Chance, auf zwei Treffer heran zu kommen. »Das war eine Schlüsselszene, die vielleicht noch einmal die Wende hätten bringen können«, so Langenbach. Doch dessen Team ließ die Chance aus, stattdessen bauten die Südhessinnen ihren Vorsprung dank dreier Treffer in Folge entscheidend auf 25:19 (47.) aus. In der Schlussphase fehlte der HSG die Kraft für eine Wende, Eddersheim schaukelte dem Vorsprung vor 180 Zuschauern dann souverän über die Zeit.

»Wir haben es der TSG manchmal zu leicht gemacht und sie durch unsere Fehler zu Gegenstößen eingeladen. Insgesamt ist der Grund der Niederlage aber in der Abwehr zu suchen, da hatten wir nie Zugriff. 32 Gegentore sind natürlich viel zu viel, daran gilt es in der Trainingswoche nun zu arbeiten«, resümierte Coach Marc Langenbach.

Kleenheim-Langgöns: Buhlmann, Hahn - Bachenheimer (1), Barnusch, Karlsson (4/4), Kiethe, Kneller, Langenbach (1), Schorradt (2), Schuch, Suchantke, vom Hagen (4), Weber (6), Winkes (5).

Eddersheim: Brennigke, Kirchner, Priester - Brocke (6), Feick (6), Gempp (3), Hilbig (3), Krämer, König (2/2), Müller, Schweikart (4), Thoß (3), Wimmer, Özer (2/2).

Schiedsrichter: Kleinhenz/Wenzke (Niederlauer/Bad Kissingen). - Zuschauer: 180. - Zeitstrafen: fünf (Weber zwei, Schorradt zwei, Langenbach). - zwei (Feick, Schweikart). - Siebenmeter: 5/4:6/5.

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