21. Januar 2019, 21:53 Uhr

Handball / Naidin-Turnier

Pohlheim löst Wettenberg als Turniersieger ab

21. Januar 2019, 21:53 Uhr

Die HSG Pohlheim hat am Wochenende das Marius-Naidin-Gedächtnisturnier gewonnen. Im Endspiel behielt der Ausrichter in der Holzheimer Sporthalle vor über 100 Zuschauern im Duell der Handball-Oberligisten gegen Vorjahressieger HSG Wettenberg die Oberhand. 16:15 (7:8) hieß es am Ende für das Team von Trainer Jens Dapper. Gespielt wurde 2x 20 Minuten. Im Spiel um Platz drei besiegte die HSG Lollar/Ruttershausen im Duell der Landesligisten den TSV Lang-Göns mit 26:21 (12:10). Alle vier mittelhessischen Vertreter hatte Marius Naidin einst trainiert.

Halbfinale / HSG Pohlheim – HSG Lollar/Ruttershausen 20:18 (11:11): Die Mannschaft von Lollars Trainer Sören Asboe hielt gegen die ebenfalls ersatzgeschwächten Gastgeber ausgezeichnet dagegen. Zwar lag Pohlheim über das 5:3 und 8:5 mit 10:7 vorne, ehe Schuchmann Lollar mit 11:10 nach vorne warf. Niklas Wenzel glich zum 11:11-Pausenstand aus. Nach Wiederbeginn führte der gastgebende Oberligist über 14:11 durch Nikolas Happel mit 17:15 (34.) durch Florian Niklas. Lollar glich beim 17:17 (36.) durch Domenic Graf wieder aus, ehe Dennis Weisel mit dem 20:17 (38.) den Sack zu machte. Erfreulich war für Pohlheim, dass Torhüter Jan Wüst nach seiner Fingerverletzung wieder mitwirkte.

Halbfinale / HSG Wettenberg – TSV Lang-Göns 22:20 (11:9): Die klassenhöheren Wettenberger führten zwar überwiegend, Langgöns ließ sich aber nicht abschütteln. So war auch dieses Halbfinale durchaus von Spannung geprägt. Wettenberg legte durch Sebastian Kneissl ein 4:1 (7.) vor, doch Langgöns glich beim 7:7 (16.) wieder aus. Über 10:7 (18./Niclas Puhl) kämpfte sich der TSV durch Dennis Hopp auf 9:11 zur Pause heran. Nach Wiederbeginn enteilte Wettenberg auf 16:11 (26.) durch Philipp Schneider, der Landesligist stellte durch Robin Jänicke auf 14:16 (32.), ehe Robin Jänicke auch den 19:20-Anschluss (37.) herstellte. Auch das 21:20 (38.) ging auf Jänickes Konto, ehe Tobias Henkel mit dem 20:18 (40.) alles klar machte für den Oberligisten.

Spiel um Platz drei / HSG Lollar/Ruttershausen – TSV Lang-Göns 26:21 (12:10): Es war das deutlichste Ergebnis der vier Spiele in Holzheim. Im Duell zweier Landesligisten war Lollar nach einer wechselhaften ersten Halbzeit (2:1, 2:3, 4:5, 8:7, 8:9) vor der Pause stärker und ging nach 20 Minuten mit 12:10 in Führung. Nach Wiederbeginn kam Langgöns auf 14:15 heran, ehe Lollar, das ebenfalls nicht in Bestbesetzung spielte, auf 19:15 stellte und beim 24:19 Platz drei gesichert hatte.

Finale / HSG Pohlheim – HSG Wettenberg 16:15 (7:8): Im Finale ließen sich die Hausherren trotz der dünnen Besetzung mit nur zwei Wechselspielern den Sieg nicht nehmen und lösten Vorjahressieger Wettenberg ab. Im ausgeglichenen ersten Durchgang wechselte die Führung oft, ehe Wettenberg zur Pause knapp vorne lag (7:8). Nach Wiederbeginn führte Wettenberg 10:7 und 12:9, ehe Pohlheim zum 13:13 ausglich. Wettenberg ging beim 14:13 noch mal in Führung, ehe Pohlheim die Partie mit drei Treffern zum 16:14 drehte und für die Vorentscheidung sorgte. »Wir haben zwei Drittel des Spiels geführt. Es war wichtig, gegen einen gleichklassigen Gegner noch mal zu spielen«, analysierte Wettenbergs Trainer Axel Spandau, der Fabian Weide und Tom Warne gänzlich und Lukas Becker in der zweiten Halbzeit schonte. Sein Gegenüber Jens Dapper zeigte mit seinem Rumpfkader (u. a. ohne Drommershausen, Schleenbecker, Funk, Erdmann, Ohrisch), dass man doch noch gewinnen kann.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Axel Spandau
  • HSG Pohlheim
  • HSG Wettenberg
  • Handball
  • TSV Lang-Göns
  • Volkmar Köhler
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos