15. März 2018, 22:33 Uhr

»Permanent alles richtig machen«

15. März 2018, 22:33 Uhr
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Aus der Redaktion

Es ist der Tragödie zweiter Teil. Die Roten Teufel empfangen am Freitagabend (19.30 Uhr) im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey-Liga 2 den ESV Kaufbeuren zu Spiel zwei. Nach fast auf den Tag genau zwei Jahren gibt es im Colonel-Knight-Stadion wieder die schönste Zeit der Saison zu sehen.

Ausgangslage: Vor den Duellen mit den Allgäuern waren sich alle Experten schnell einig: Es wird eine lange Serie. Bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung am Dienstag in Kaufbeuren hat sich die Erfüllung der Prophezeiung zumindest schon mal angedeutet. Der Tenor bei den Fans: »Mund abputzen, am Freitag gleichen wir die Serie aus«. »Die Jungs sind richtig heiß«, sagt Matthias Baldys, sportlicher Leiter des EC.

Kleinigkeiten: Dieses Wort fällt immer wieder, wenn die Verantwortlichen über die möglicherweise spielentscheidenden Dinge sprechen. Meistens ergänzt durch Worte wie Special Teams, Torhüter, Disziplin, Chancenverwertung. Es sind die Szenen, die im Anschluss häufig mit einem »hätte« diskutiert werden. Hätten die Roten Teufel den fliegenden Wechsel, der den 1:2-Anschlusstreffer ermöglichte, besser abgewickelt, hätte Cody Sylvester im Alleingang gegen Kaufbeurens Torwart Stefan Vajs kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielt. All das ist nun, wo das erste nackte Ergebnis schon feststeht, nichts mehr wert. Es geht wieder von vorne los.

Also muss der EC erneut die kompakte Defensive des ESVK bearbeiten, von der Strafbank wegbleiben und die sich bietenden Chancen nutzen. »Wir müssen permanent alles richtig machen«, sagt Matthias Baldys

Problemzone: Einzig das Powerplay, bis zur Verpflichtung von Marcel Brandt das große Manko beim EC, ist weiterhin nennenswert ausbaufähig. Häufig gelang es den Roten Teufeln in zwei Minuten Überzahl nicht, in die Formation zu kommen, geschweige denn für Torgefahr zu sorgen. Dass die Fähigkeiten vorhanden sind, für herausgespielte Tore zu sorgen, wenn der Gegner eingeschnürt ist, zeigte der Treffer von Radek Krestan zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung.

Personelle Situation: Fast unverändert. Garret Pruden stößt dazu. Für EC-Coach Petri Kujala heißt das vier komplette Reihen. Inwieweit sich in den Angriffsformationen etwas ändert, verrät Kujala vor dem Spiel.

Tickets und Social Media: Über 3000 Karten sind im Vorverkauf schon weggegangen. Für die Sitzplätze gibt es noch wenige Restkarten, insgesamt rechnet der EC mit mindestens 3500 Fans. Wer die Partie nicht live im Stadion oder bei SpradeTV verfolgen kann, findet auf unserer Facebook-Seite unter facebook.com/WetterauerZeitung alles Wichtige zum Spiel.



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