05. September 2019, 17:11 Uhr

Nur der Ligaerhalt zählt

05. September 2019, 17:11 Uhr
Die TSG Wieseck geht mit folgendem Kader in die neue Saison der C-Junioren-Regionalliga Süd (hintere Reihe, v. l.): Enes Aksakal, David Kirchhoff, Luis Mann, Steve Deutsch, Kaan Erol, Kevin Milijenko; (mittlere Reihe, v. l.) Co-Trainer Jannis Clemens, Reha-Trainer Rene Bodson, Walid Haddou, Lily Reimöller, Simon Reuter, Aaron Koch, Torben Fink, Sebastiano Caradash, Co-Trainer Florian Mix, Cheftrainer Kai Klingelhöfer (vorn, v. l.) Quentin Simek, Konstantin Petrovic, Fynn Lahrsen, Sandro Rinker, Til Honnemann, Tom Dickel, Romeo Matic, Quin Palushaj, Jonah Huber, Yul Dirksen, Es fehlen: Edin Kandic, Lucas Laikom, Mika Bock. (Foto: pm)

Auch in der Saison 2019/2020 ist die TSG Wieseck im Jugendfußball das heimische Aushängeschild. Erneut gehen die C-Junioren in der Deutschlands höchster Spielklasse, der Regionalliga, an den Start.

Wenn am 14. September die U15 der TSG Wieseck zum vierten Mal in Folge in der Regionalliga Süd startet, dann wartet gleich einer der dicksten Brocken überhaupt. Erster Gegner wird nämlich die TSG 1899 Hoffenheim sein, die um 13 Uhr in Wieseck ihre Visitenkarte abgeben wird. In der letzten Saison feierte Hoffenheim hinter Meister VfB Stuttgart die Vize-Meisterschaft und konnte in Wieseck in der letzten Spielzeit einen 6:0-Auswärtserfolg feiern.

Der damalige TSG-Trainer Rene Möbus steht diese Saison nicht mehr an der Linie, er wurde von Kai Klingelhöfer als Übungsleiter beerbt. Der 26-jährige Klingelhöfer, der im Besitz der DFB-Elite-Jugend-Lizenz ist, hat schon einige Trainerstationen hinter sich. Neben Tätigkeiten im Jugendbereich des VfB Marburg war Klingelhöfer, der gerade an der A-Lizenz arbeitet, auch für die Fußballschule des FC Ingolstadt tätig. »Mit Hoffenheim haben wir direkt ein richtiges Brett zum Auftakt«, gibt Klingelhöfer, der aus Frohnhausen stammt, einen Ausblick auf das erste Saisonspiel.

Für den Trainer steht fest, dass es die härteste Saison wird, seitdem die TSG Wieseck in der Regionalliga spielt. Bei zehn Teams gibt es dieses Mal zwei feste Absteiger. »Wir haben zahlreiche Abgänge und Neuzugänge, da muss sich das Team zunächst einmal finden«, fasst Klingelhöfer die Kadersituation bei den Gießener Vorstädtern zusammen. »Wir wollen aber mindestens den achten Tabellenplatz belegen«, gibt der Trainer das ambitionierte Saisonziel bekannt. Hinter den Favoriten VfB Stuttgart, TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt sieht Klingelhöfer eine ausgeglichene Liga, wo jeder jeden schlagen kann. »Klar ist aber, dass es erst mal gegen den Abstieg geht«, ist Klingelhöfer aber auch realistisch.

Gute Vorbereitung

Mit der Vorbereitung war der Wiesecker Übungsleiter zufrieden. Neben Taktik und Spielsystem wurde viel im Bereich Fitness gearbeitet. »Wir müssen körperlich topfit sein und füreinander kämpfen, laufen und uns zerreißen, nur so können wir Erfolg haben«, bringt Klingelhöfer den Teamgedanken auf den Punkt, um das Vorhaben Ligaerhalt zu realisieren.

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