27. Januar 2019, 22:08 Uhr

Noch nicht im Wettkampfmodus

27. Januar 2019, 22:08 Uhr

Im ersten Spiel nach der Winterpause trat die HSG Wettenberg in der Handball-Oberliga der Männer bei der TSG Offenbach-Bürgel an. Beim Tabellenführer zeigten die Mittelhessen nach schwacher Anfangsphase eine über 50 Minuten solide Leistung, konnten den Start jedoch nicht mehr kompensieren und unterlagen letztlich mit 25:30 (10:14). HSG-Coach Axel Spandau sagte nach der Partie: »Die Niederlage ist natürlich verdient. Wir haben insgesamt zu viele Bälle liegen lassen und sind in beide Halbzeiten schlecht gestartet. Wenn man beim Tabellenführer Punkte holen will, muss an so einem Tag vieles zusammenlaufen, das ist uns in diesem Spiel nicht gelungen.«

Die Wettenberger kamen denkbar schlecht aus den Startlöchern und liefen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Der Liga-Primus drückte ordentlich aufs Tempo, man merkte der TSG an, dass sie die beiden sieglosen Spiele vor der Winterpause wiedergutmachen wollte. Indes zeigte Wettenberg ein schwaches Rückzugsverhalten und lief beim 2:7 schnell einem fünf-Tore-Rückstand hinterher. Spandau sprach nach dem Spiel davon, dass seine Mannschaft noch nicht im Wettkampfmodus war. Nach den Schwierigkeiten der Anfangsphase kamen die Spandau-Schützlinge besser ins Spiel und verkürzte durch Philippe Oyono zum 5:8. Näher kamen die Mittelhessen nicht heran, zu oft scheiterten sie im Abschluss an den TSG-Keepern.

Wie auch der Start in das Spiel, misslangen auch die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel. Hinzu kam noch die ein oder andere strittige Schiedsrichterentscheidung, sodass beim 11:18 bereits die Messe gelesen war. Immer wieder konnten sich im TSG-Angriff die beiden Rückraumspieler Nils Lenort und Timo Cohen auszeichnen, beide erzielten jeweils elf Tore. In der Folge stellten die Wettenberger ihre Deckung um und agierten im Angriff mit einem siebten Feldspieler. Dies brachte natürlich auch Risiken mit sich, demnach konnte Offenbach-Bürgel das ein oder andere Mal ins leere Tor werfen. Insgesamt spielten die Gäste die Überzahlsituation aber gut aus und konnten zwischenzeitlich noch auf vier Treffer verkürzen – zu mehr reichte es nicht.

Wettenberg: Dellner, Stroh; Schäfer (1), Weide, Puhl (7/3), Becker (3), Weber (2), Olbert, Warnke (2), Schneider (1), Henkel, Oyono (5), Kneissl, Lauber (4)

Bürgel: Hoppenstaedt, Gezer; Bube, Kaiser (2), Käseberg (2), Müller, Brühl, Kretschmann (1), Wagenknecht, Hofmann, Lenort (11/2), Cohen (11), Ljubic (2), Lehmann (1).

Im Stenogramm / SR: Adam/Adam. -Zuschauer: 200. - Zeitstrafen: 8:8 Minuten. - Siebenmeter: 6/3:3/2.

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