23. Januar 2020, 21:42 Uhr

Neu-Coach Dragicevic als Mutmacher

23. Januar 2020, 21:42 Uhr

Nach der Niederlage gegen Hüttenberg trennen Lollar/Ruttershausen in der Handball-Landesliga Mitte bereits zwei Siege vom rettenden Ufer. Trainer Sören Asboe legte sein Amt nieder. Neuer Mann an der Seitenauslinie ist Dino Dragicevic. Mit Heuchelheim und Lang-Göns treffen zwei weitere heimische Teams aus dem Umkreis direkt aufeinander. Hüttenberg und Linden stehen vor knackigen Aufgaben gegen Wiesbaden und Kastel.

HSG Lollar/Ruttershausen - HSG Lumdatal (Fr., 20 Uhr/Sporthalle Lollar-Süd): »Wir bräuchten Zeit, haben aber keine«, bringt Neu-Trainer Dragicevic das Grunddilemma der Spielgemeinschaft Lollar/Ruttershausen auf den Punkt. Seit dieser Woche leitet der erfahrene Kroate das Training, zuletzt war er für das zweite Team verantwortlich. Vor dem Derby verspricht Dragicevic keine Wunder. »Was sie gut gemacht haben, behalten wir bei«, schnell sollen aber in Abwehr wie Angriff Umstellungen greifen, so der Coach.

»Das macht es für uns nicht leichter. Sowas kann einer Mannschaft immer einen Schub geben«, erklärt sein Gegenüber Eike Schuchmann. Dennoch wollen sich die Lumdataler nach der Niederlage gegen Spitzenreiter Petterweil rehabilitieren und zeigen, dass sie zurecht auf dem dritten Platz stehen. Vom Training muss derzeit Rückraumspieler Florian Kuhnhenne krankheitsbedingt pausieren. Ansonsten rechnet Schuchmann mit voller Besetzung.

TSF Heuchelheim - TSV Lang-Göns (Sa., 19:30 Uhr/Sporthalle Heuchelheim): »Obwohl Lang-Göns noch nicht so viele Punkte gesammelt hat, sind sie trotzdem eine Spitzenmannschaft der Liga«, sieht TSF-Trainer Claus Well die Favoritenrolle klar verteilt. Gleichzeitig lobt der Übungsleiter den Auftritt seines Teams gegen Wiesbaden, auch wenn am Ende die Konstanz gefehlt habe. »Auch gegen Lang-Göns muss wieder alles passen, damit wir etwas Zählbares holen können«, erklärt Well weiter.

Auf Seiten des TSV klagt Philipp Engel nach wie vor über kleinere Schulterprobleme. In Abwesenheit von Michael Razen, der aus familiären Gründen eine kurze Auszeit nimmt, wird am Samstag wieder Patrick Engel als Ersatztrainer fungieren. »Ansonsten sind alle fit«, so der etatmäßige Rückraumspieler.

HSG Linden - HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Linden): »Nach unserer desolaten Leistung letzte Woche haben wir mit Sicherheit rein gar nichts zu verlieren gegen Wiesbaden«, so Mario Weber. Am vergangenen Freitag zog seine HSG in Griedel mit 26:35 deutlich den Kürzeren. Als Reaktion darauf erwartet der Trainer Willen und Einsatz: »Was dann dabei rauskommt, werden wir sehen.« Das Hinspiel konnten die Mittelhessen noch für sich entscheiden. Damit trugen sie zum schwachen Saisonauftakt des Absteigers bei, der vor Rundenbeginn als Meisterschaftsfavorit gehandelt wurde. Tatsächlich haben sich die Wiesbadener längst berappelt und auf den vierten Platz vorgeschoben. Linden könnte mit einem Heimsieg gleichziehen. Mit Ausnahme von Michel Vogel und Kevin Stöhr kann Coach Well personell aus dem Vollen schöpfen.

TG Kastel - TV Hüttenberg II (So., 17:45 Uhr/Kostheim): Nach dem Sieg über Lollar/Ruttershausen »erwartet uns jetzt ein Brocken«, sagt Trainer Happel. Das Hinspiel war mit 25:19 deutlich an die TG gegangen. Nach einer starken ersten Halbzeit hatte der TV im zweiten Durchgang die Abwehr geöffnet. So fiel das Ergebnis höher aus, als es gefühlt war. »Da haben wir etwas gutzumachen. Wir müssen uns die Punkte unbedingt zurückholen«, so Happel.

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