04. November 2018, 20:42 Uhr

Nach der Pause dreht HSG auf

04. November 2018, 20:42 Uhr

Trotz schwacher erster Hälfte gewann die HSG Wettenberg am achten Spieltag in der Handball-Oberliga gegen die SG Rot-Weiß Babenhausen mit 26:22 (8:11) und wahrte somit ihre weiße Heimweste. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung drehte das Team von Trainer Axel Spandau noch die Partie.

Der Coach war dennoch nur bedingt mit der Darbietung seiner Mannschaft zufrieden: »Wir können froh sein, dass der Gäste-Toptorschütze Lucas Eisenhuth heute nicht seinen besten Tag erwischt hatte, sonst hätten wir zur Halbzeit auch schon 7:15 hinten liegen können. Wir dürfen uns solche schlechten Vorstellungen in der ersten Halbzeit nicht erlauben und müssen von Anfang an eine Einstellung zum Spiel finden. Wir haben jetzt einige schwere Partien vor uns.«

Die ersatzgeschwächten Gäste legten los wie die Feuerwehr – allen voran der Halblinke, Robin Drews, der fünf der ersten Sechs Treffer für seine Farben erzielte, war von den Wettenbergern nicht in den Griff zu bekommen. Trotz einer zwischenzeitlichen Auszeit der HSG agierten Spandaus Schützlinge in der Offensive enorm fahrig und offenbarten immer wieder eklatante Abschlussschwächen, wenn auch sich Babenhausens Keeper Jan Oldach im ersten Durchgang mit einigen Paraden auszeichnen konnte.

Die Südhessen präsentierte sich im Angriff geduldig und suchte immer wieder ihr Glück im Eins-gegen-Eins. In der Defensive zeigten sich die Gäste sehr beweglich und halfen sich in brenzligen Situationen gut aus. Dennoch konnte die HSG Wettenberg in den letzten Minuten vor der Pause nach einem zwischenzeitlichen 5:10 noch auf 8:11 verkürzen.

Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Hausherren eine ansprechendere Leistung und kamen gut aus der Kabine. Beim 13:13 durch einen Treffer in der zweiten Welle glichen die Wettenberger erstmals aus, wenig später drehte man sogar die Partie. Die Auswärts-Sieben ließ sich jedoch nicht abschütteln – im Gegenteil, durch einen Treffer vom SG-Regisseur Simon Brandt ging der Gast mit 20:18 (48.) in Führung. Ein 6:1-Lauf, ein gehaltener Tempogegenstoß von HSG-Schlussmann Jan Stroh sowie eine nun griffige 5:1-Deckung mit Phlipp Schneider auf der Spitze sorgten noch für die Wende. In den letzten Minuten versuchte es Babenhausen noch mit einer offenen Manndeckung, die HSG ließ sich den letztlichen 26:22-Sieg dadurch aber nicht mehr nehmen.

Wettenberg: Dellner, Stroh; Puhl (1), Becker (4), Olbert (3), Warnke (5/2), Schneider (1), Henkel (2), Wingefeld (3), Oyono (5), Kneissl, Foos, Lauber, Weise (2).

Babenhausen: Goder, Oldach; Drews (6), Brandt (6/4), Horikawa, Kirchherr (1), Holschuh, Stoffel (1), Raschke (4), Sillari, Ratley (2), Mai, Eisenhuth (2), Zappe.

Im Stenogramm: SR: Ekk/Sachtleber. – Zuschauer: 200. – Zeitstrafen: 8:6 Minuten. – Siebenmeter: 2/2:5/4.

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