01. Dezember 2019, 20:12 Uhr

Nach der Pause aufgedreht

01. Dezember 2019, 20:12 Uhr
OPK

»Durch eine starke zweite Halbzeit haben wir uns den Sieg verdient,« so Thomas Weber, der Trainer der HSG Wetzlar U23. Seine Mannschaft gewann am Ende deutlich mit 28:21 (11:9) bei Aufsteiger TV Kirchzell und kletterte in der Tabelle der 3. Handball-Liga Mitte mit nun 16:12 Punkten weiter nach oben. Die Unterfranken hingegen mussten sich in eigener Halle erneut geschlagen geben. Erst zwei Punkte (zwei Unentschieden) holte das Team von Andreas Kunz in eigener Halle.

Im ersten Durchgang sah es noch nach einem knappen Ergebnis aus. Die Wetzlarer spielten ideenlos im Angriff und hatten es einem starken Suljakovic im Tor zu verdanken, dass man überhaupt mit einer Führung in die Kabine ging. Für ihn sprach Weber nach der Partie auch ein Sonderlob aus. »Suljakovic war über die gesamten 60 Minuten hinweg überragend.«

Über die Leistung in den ersten 30 Minuten war der Trainer aber nicht glücklich. Sein Team habe gerade im Angriff nicht das umgesetzt, was sie sich vor dem Anpfiff vorgenommen hatte. Nach der Pause aber fanden die U23-Akteure besser ins Spiel. Den 11:9-Halbzeitstand erzielte Linksaußen Fabian Kraft per Siebenmeter und startete den zweiten Durchgang ebenso: In der 34. Minute traf er erneut vom Punkt und die HSG erzielte die erste Fünf-Tore-Führung (14:9). Diese reichte dann auch, um Kirchzell den Zahn zu ziehen.

Wetzlar reiste ohne Torhüter Lüko Fischer und die beiden Rückraumspieler Ole Klimpke und Jan Waldgenbach nach Unterfranken, die bei der A-Jugend zum Einsatz kamen. Diese spielte zeitgleich beim TSV Allach und gewann mit 33:31. Doch auch mit einem nur zwölf Mann starken Kader spielten die Mittelhessen eine starke zweite Halbzeit. Rückraumspieler Ian Weber war es, der mit dem 18:11 (40.) den Sack früh zumachte. Den Schlusspunkt setzte dann Rechtsaußen Kevin Kunzendorf.

Zusammen erzielten die beiden Außenspieler der HSG zehn Treffer aus dem Spiel heraus, dazu traf Kraft auch fünf seiner sechs Strafwürfe. Dank einer guten Abwehrleistung in Durchgang zwei kamen die beiden schnellen Außen dementsprechend zu Tempogegenstößen, die sie sicher verwandelten.

Doch trotz des hohen Ergebnisses fand Weber auch Lob für die Kontrahenten. »Der Sieg fällt vielleicht auch ein bisschen zu hoch aus für uns.«

TV Kirchzell: Eul, Jörg, Podsendek; Schneider (1), Polixenidis (3), Wuth (2), Depp, Gläser (1), Tim Häufglöckner (4/1), Schnellbacher (2), David (3), Punda (1/1), Lukas Häufglöckner (2), Heinrich, Meyer-Ricks (2).

HSG Wetzlar U23: Florian Gümbel, Suljakovic; Lukas Gümbel (4), Lindenstruth (1), Weber (4), Bremond, Kunzendorf (6), Lauer, Werth, Kraft (9/5), Okpara, Waldgenbach (4).

Im Stenogramm: SR: Biehler/Dietz. - Zuschauer: 320. - Zeitstrafen: 6:10 Minuten. - Siebenmeter: 3/2:6/5.

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