16. Februar 2020, 20:27 Uhr

Mit viel Glück zum Heimsieg

16. Februar 2020, 20:27 Uhr

Trotz Katastrophenstart bezwang die HSG Wettenberg die MSG Umstadt/Habitzheim in der Handball-Oberliga der Männer mit 26:24 (9:12). Dabei lag das Axel-Spandau-Team nach 20 Minuten mit 3:10 in Rückstand, es deutete sich bereits ein Spielverlauf wie in der Hinrunde an, die HSG kämpfte sich jedoch zurück und behielt am Ende die beiden Punkte in eigener Halle.

HSG-Trainer Axel Spandau zeigte sich wegen der ersten 20 Minuten konsterniert, war aber froh über die beiden Punkte: »In den ersten 20 Minuten waren wir gefühlt nicht auf dem Feld. Wenn wir da gegen eine Mannschaft gespielt hätten, die noch konsequenter ins Tempospiel geht, liegen wir anstelle mit sieben sogar mit elf oder zwölf Toren hinten. So etwas darf uns nicht passieren. Es war wichtig für uns, dass wir uns vor der Pause emotional gefangen haben und der Rückstand zur Pause bei nur drei Toren lag. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann sukzessive die Führung erarbeitet.«

Die Wettenberger gingen zwar mit 1:0 in Führung, präsentierten sich zu Beginn aber dennoch schwach. In der Offensive gelang den Gastgebern gegen die 3:2:1-Deckung von Umstadt kaum etwas. Hinzu kamen mehrere vergebene Chancen, so dass sich die Hausherren über 2:5 und 3:8 mit 4:11 in Rückstand sahen. Eine Umstellung in der Deckung und mehr Bewegung im Angriff sorgten aber dafür, dass die HSG zur Pause auf drei Tore verkürzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Wettenberger schrittweise näher heran, Rechtsaußen Kai Olbert vollendete nach einer Parade von Jan Stroh in der zweiten Welle zum 18:19. Der erneut eingewechselte Stroh war es im zweiten Spielabschnitt, der seinen Vorderleuten in wichtigen Phasen den Rücken freihielt und mehrere Chancen vereiteln konnte. Dennoch verpasste die HSG zunächst den Ausgleich, bis zum 22:20 behaupteten die Südhessen die Führung. Umstadt ging allmählich die Luft aus, so dass Wettenberg vier Minuten vor dem Abpfiff zum Ausgleich kam, in den letzten sechs Minuten keinen Gegentreffer mehr hinnehmen musste. Und 30 Sekunden vor Ende der Partie sorgte Sascha Puhl mit dem 26:24 für die Entscheidung.

HSG Wettenberg: Jan Becker, Stroh; Schwarz, Niclas Puhl (2), Lukas Becker (2), Olbert (4), Sascha Puhl (6), Warnke (1/1), Schneider (2), Schmidt (1), Werner (3), Lauber (3/2), Weber (2).

MSG Umstadt/Habitzheim: Bolling, Weih; Kraus (4/2), Acic (7), Geist, Lubar (3), Göttmann (1), Funck (2/1), Hollnack (2), Schevardo (3), Seifert (2), Sokicic.

Im Stenogramm: SR: Ernst/Henkel (Idstein/Rüsselsheim). - Z.: 150. -Zeitstrafen: 10:14 Minuten. - Disqualifikation: Göttmann (3. Zeitstrafe/55:34). - Siebenmeter: 5/3 -6/3.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Axel Spandau
  • Glück
  • HSG Wettenberg
  • Handball
  • Michael Wingefeld
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 12 x 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.